Zum Auftakt der Veranstaltung stellte Kammerpräsident Dale A. Martin die Ergebnisse der Herbstkonjunkturuntersuchung der DUIHK mit ihren zahlreichen positiven Rekordwerten vor. Da es bei der Bewertung der Standortbedingungen zwar nur noch einen immer kleineren, aber immerhin noch vorhandenen Spielraum nach oben gibt, wies Martin abschließend darauf hin, dass die Kammer immer für Anregungen bezüglich einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dankbar sei.

Diese Bitte wiederholte auch der zweite Eröffnungsredner, der Präsident des Investitionsförderers HIPA, Róbert Ésik. Nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass es seiner Organisation nicht nur wichtig sei, immer neue Investoren nach Ungarn zu holen, sondern auch, sich um das Wohlbefinden der bereits hier ansässigen Investoren zu kümmern, bat er die Anwesenden, sich an die HIPA zu wenden, wenn sie Anregungen hätten, wie die Standortbedingungen noch weiter verbessert werden könnten.

Der Hauptredner des Abends, der Stellvertretende Minister für Außenwirtschaft und auswärtige Angelegenheiten, Levente Magyar, der kurzfristig für den verhinderten Minister Péter Szijjártó eingesprungen war, wies in seinem Referat u. a. darauf hin, dass die Standortfaktoren „Sicherheit“ und „politische Stabilität“, bei denen Ungarn vor den meisten europäischen Ländern liegt, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Abschließend unterstrich er die Verpflichtung Ungarns gegenüber den europäischen Werten. „Es gibt kaum ein europäischeres Land als Ungarn“, sagte Magyar etwas zugespitzt. Die von ihm dem Publikum eingeräumte Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurde von diesem nicht genutzt.

Lesen Sie im kommenden BZ Magazin von den beiden Konjunkturvorträgen des Abends. Sie wurden gehalten von Dr. Marco Wagner, Volkswirt der Commerzbank AG, und Prof. Dr. Dietmar Meyer, Rektor der Andrássy-Universität Budapest.

Konversation

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