Ungarn wird seine Grenzen verteidigen, die Verwirklichung des „Soros-Plans“ verhindern, sagte der Ministerpräsident, der erläuterte, „wenn wir Ungarn schützen, dann wollen wir die Arbeit, die Familien, die Sicherheit, die Macht der Gesetze, die Erfolge, die ungarische Kultur und unsere Zukunft verteidigen“. Der Fidesz gebe sich nie mit dem Gewinn von Wahlen zufrieden, der Fidesz suche und forsche nach der Antwort, wie von seinem Sieg ganz Ungarn und alle Magyaren profitieren können. Unter den größten erzielten Erfolgen benannte Orbán die öffentliche Sicherheit – Sándor Pintér hätte nach seiner Meinung den Titel als „bester Polizist und Innenminister Europas“ verdient. Seine Regierung brauche noch mindestens vier weitere Jahre, um die Ergebnisse zu verfestigen und irreversibel zu machen. Im Übrigen wolle die öffentliche Stimmung in Ungarn heute nicht die Regierung, sondern die Opposition ablösen.

Auf dem Fidesz-Kongress meinte Kanzleramtsminister János Lázár, die Opposition hätte sich nie im Leben getraut, den Grenzzaun zu Serbien zu errichten. Sein Ministerkollege ohne Geschäftsbereich, Lajos Kósa, bezeichnete die ungarische als eine der erfolgreichsten Nationen der Welt. Unter der Fidesz-Regierung fühlen sich auch jene hier zu Hause, die nicht für den Fidesz stimmten, erklärte Partei-Vize Gergely Gulyás.

Viktor Orbán wurde von den 1.358 Delegierten einstimmig als Vorsitzender, Gergely Gulyás, Szilárd Németh und Gábor Kubatov wurden als Vizes wiedergewählt; Familienstaatssekretärin Katalin Novák rückte für Ildikó Pelcz-Gáll auf, die zum Europäischen Rechnungshof wechselte.

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