Der Fidesz-Politiker unterstrich, dass die deutschen Unternehmen die Tätigkeit der Orbán-Regierung bei der Erneuerung Ungarns konsequent unterstützten. Mitteleuropa avanciere zum Motor des europäischen Wachstums, während die Region mit tausend Banden mit Deutschland verknüpft ist. Der Handel der V4-Länder mit Deutschland übertrifft jenen Frankreichs um 55%.

Die Orbán-Regierung werde die Senkung der Lasten auf die Arbeit fortsetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auch bei steigenden Löhnen zu bewahren. In der Investitionsförderung wurden technologieintensive Investitionen als neue Kategorie eingeführt, außerdem werden F+E-Investitionen in der Hauptstadt unterstützt. Um die ungarische Wirtschaft in eine neue Dimension zu heben, sei die Digitalisierung voranzutreiben, welchen Prozess der Staat mit einer Mobilisierung der Arbeitskräfte und der dualen Ausbildung fördere.

Nach den Wahlen in Deutschland, Österreich und Tschechien sei Ungarn am Zustandekommen stabiler Regierungen interessiert. Die Debatte über die Zukunft der EU erschwere nach den Worten Szijjártós, dass diese ideologisch und emotional geführt werde. Die Migrationskrise sorge neben dem Sicherheitsrisiko auch für ein wirtschaftliches Risiko, wenn der Schengen-Raum untergraben wird. Die EU konnte seit 2011 kein Freihandelsabkommen mehr schließen, diese seien aber wichtig für die künftigen Weichenstellungen, so mit Großbritannien nach dem Brexit.

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