Der diesjährige Art Market feierte bei seinem Abschluss am 15. Oktober mit diesmal mehr als 28.000 Besuchern einen neuen Rekord – in den Augen der Veranstalter ist dies ein voller Erfolg. Auf 6.200 Quadratmetern und über zwei Stockwerke verteilt, stellten über 100 Aussteller aus der ganzen Welt Fotografien, Skulpturen, Installationen, Malereien und andere Kunstwerke zur Schau. Auch einige Künstler waren zugegen.

Starfotograf und VIP-Gast der Kunstmesse, Tony McGee, betonte, es sei ihm eine Ehre gewesen, zum ersten Mal auf dem ungarischen Art Market vertreten zu sein. Der Brite war einer von rund 500 auf der Messe vorgestellten Künstlern und präsentierte Aufnahmen, die den Musiker David Bowie zeigen. Diese entstanden im Rahmen von McGees Fotoreihe „Unseen“.

Wie schon in der Vergangenheit verlieh das ungarische Fachjournal Artmagazin auch dieses Jahr einen Preis für den schönsten Stand des Art Markets. Die Auszeichnung ging an Péter Bencze und seine Galerie „Everybody Needs Art“. Sein Stand präsentierte Werke von Budapester Künstlern wie János Brückner, Ottó Szabó und Fukui Yusuke.

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Gegenüber der Budapester Zeitung erklärten sowohl Marie Christine Kremer, Inhaberin der Berliner Galerie Kremers, als auch Isabel Bernheimer, Inhaberin der ebenfalls in Berlin angesiedelten Galerie Bernheimer Contemporary, übereinstimmend, dass sich für sie die Reise nach Budapest gelohnt habe und sie auch beim Art Market im kommenden Jahr wieder mit einem Stand vertreten sein wollen.

Im Rahmen von VIP-Abendveranstaltungen ließen es sich zahlreiche internationale Gäste nicht nehmen, nach einem langen Ausstellungstag aufeinanderzutreffen, über Gott und die Welt zu reden und den Abend ausklingen zu lassen. So auch am Donnerstagabend, an dem die VIP-Party in der High Sky Bar des Aria Hotels Budapest über den Dächern der Hauptstadt stattfand. Unter den Anwesenden befanden sich unter anderem Tony McGee mit seinem Sohn Bobby McGee sowie Attila Ledényi, der Gründer des Art Markets. Doch auch aus Israel fanden sich viele Gäste ein, die das diesjährige Gastland Israel unter dem Festivalmotto „ART.ISRAEL-ART.IS.REAL“ repräsentierten.

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