Die ungarische Wirtschaft ist für die größten deutschen Industrieinvestoren sehr interessant geworden, im Land werden in rasantem Tempo immer neue Investitionen getätigt. In den vergangenen beiden Jahren ist zudem die Anzahl der Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung deutlich angestiegen. Einer aktuellen Erhebung zufolge gehört in Ungarn bereits jeder fünfte Job in diese Kategorie.

Die Nationale Investitionsagentur (HIPA) schloss 2010 sechs erfolgreiche Investitionsverträge ab, die für 1.067 Arbeitsplätze sorgten, 2016 waren es bereits 71 Verträge, die 17.647 Jobs generierten. Wie Ákos Kara, Ministerialbeauftragter für die Entwicklung des Hafens Győr-Gönyű, sagte, spielt Wuppermann nun eine bedeutende Rolle bei der Hafennutzung.

Theodor Wuppermann, Vorstandssprecher der Wuppermann AG mit Sitz in Leverkusen, sagte, dass die Wuppermann Hungary Kft. die Sparte Bandstahl des Unternehmens verstärkt. Die Beiz- und Feuerverzinkungsanlage, die den zentralen Teil des Objektes bildet, verfügt über eine Verarbeitungskapazität von jährlich 500.000 t Stahl. Der Grundstein für das Werk in Gönyű wurde Ende April 2015 gelegt.

Zur Produktpalette der Wuppermann-Gruppe gehören feuerverzinktes Warmband, Rohre und Profile sowie Systemtechnik, die in der Lebensmittel-, Verpackungs-, Möbelindustrie, in der Medizintechnik, der Fahrzeugindustrie, Solar-, Energie- und Umwelttechnik Verwendung finden. Die Gruppe verfügt gegenwärtig über neun Produktionsstandorte. Sie wies im vergangenen Jahr Umsatzerlöse von ca. 522 Mio. Euro aus.

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