Die Regierung wird eine weitere Nationale Konsultation auf den Weg bringen, deren Thema der Soros-Plan sein soll. Wie der scheidende Fidesz-Fraktionschef Lajos Kósa dazu auf einer Pressekonferenz am Tagungsort in Velence erklärte, öffne die EU-Kommission Tür und Tor für die Verwirklichung des Soros-Plans, die Grenzzäune abzureißen und jährlich 1 Mio. Migranten nach Europa zu holen. Die ungarische Opposition und die europäische Linke belügen weiterhin die Menschen, wenn sie nun behaupten, es gäbe keinen Soros-Plan – genauso behaupteten diese Leute 2015, es gäbe keinen Migrantenstrom, und redeten später davon, es gäbe keine Quote, sondern nur die freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen. Kósa gab weiterhin bekannt, die Abgeordneten hätten Gergely Gulyás zum neuen Fraktionsvorsitzenden des Fidesz gewählt.

Ministerpräsident Viktor Orbán soll nach Informationen des regierungsnahen Nachrichtenportals origo.hu auf der Fraktionstagung gesagt haben, heute sei nichts wichtiger, als der Kampf gegen den Soros-Plan. Die Nationale Konsultation sei notwendig, weil Brüssel die Akzeptanz eines ständigen Einwanderungsmechanismus beschleunigen will.

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