Die Verschlechterung des Index steht im Übrigen im Einklang mit den Prozessen in der Eurozone, allerdings weist der ungarische Einkaufsmanagerindex eine deutlich größere Volatilität aus. Zudem gibt es kaum einen Teilindex, der nicht gesunken wäre. Gleichwohl liegt der diesjährige Juli-Wert über dem langfristigen Juli-Durchschnitt von 52,7 Punkten, ist jedoch niedriger als der Durchschnitt der vergangenen drei Jahre mit 54,6 Punkten. Eine relativ gute Nachricht ist, dass der Beschäftigungsindex über 50 Punkten blieb. Allerdings ist das Wachstumstempo im Vergleich zu den vorangegangenen zehn Monaten abgeschwächt. Auch der Index der Produktionsmenge sank im Vergleich zum Juni, blieb jedoch ebenfalls über 50 Punkten, zudem den 23. Monat in Folge. Der Index der Neuaufträge sank ebenso. Grund zu Optimismus gibt lediglich, dass der Wert über dem Juli-Durchschnitt liegt und der neunthöchste aller Zeiten ist. Bereits seit sieben Monaten steigt der Index der Lagerbestände, hat jedoch an Schwung verloren. Der Beschäftigungsteilindex zeigte im Juli ähnlich wie in den Vormonaten Wachstum und ist der höchste Juli-Wert seit 1995.

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