Die Bauarbeiten starten in diesen Tagen und werden im Februar 2018 beendet. Bei der Entwicklung digitaler Technologien und der Anwendung neuer Lösungen sieht Bosch Ungarn hinsichtlich seiner Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeit als einen seiner wichtigsten Standorte an. Szijjártó informierte, dass Bosch mit seinen fast 15.000 Mitarbeitern der größte ausländische Industriearbeitgeber in Ungarn ist.

Szijjártó führte in Stuttgart Verhandlungen mit führenden Politikern des Bundeslandes Baden-Württemberg – mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl (l.), dem Minister für Justiz und Europaangelegenheiten, Guido Wolf, sowie Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut –, mit denen völlige Übereinstimmung über den Schutz der EU-Außengrenzen sowie die Aufrechterhaltung des Schengen-Raumes bestehe. Neben den außerordentlich engen wirtschaftlichen Beziehungen ist auch die Zusammenarbeit im Bereich der Bildung stark; Baden-Württemberg gehört zu den Trägern der deutschsprachigen Andrássy-Universität in Budapest. Es wurde eine Vereinbarung abgeschlossen, dass Ungarn und Baden-Württemberg noch enger bei der dualen Ausbildung zusammenarbeiten. Baden-Württemberg mit mehr als 10 Mio. Einwohnern ist der zweitwichtigste Partner Ungarns unter den deutschen Bundesländern, der bilaterale Warenverkehr belief sich im vergangenen Jahr auf 11 Mrd. Euro.

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