Solange Fidesz-KDNP dieses Land regieren, werden sie dem Druck aus Brüssel nicht nachgeben und die verbindliche Flüchtlingsquote zurückweisen. Solange Ungarn auf demokratischen Fundamenten stehe, könne nicht hingenommen werden, dass Brüssel die nationalen Befugnisse beschneide, fügte der Regierungschef hinzu. Die Rekordteilnahme an der Nationalen Konsultation sieht Orbán als Interessenbekundung der Menschen für die öffentlichen Belange an. Diese neue Einheit der Nation und ihrer gewählten Regierung sei außerordentlich nützlich. Brüssel stelle sich offen auf die Seite der Terroristen, die unglaublichen Lügen des verurteilten Ahmed H. seien wichtiger als die Sicherheit der Ungarn. Orbán bezeichnete es mit Hinweis auf George Soros als absurd, dass ein Finanzspekulant, der Millionen Menschen ins Elend gestürzt habe, heute in Brüssel die Richtung vorgebe. Wenn jemand den Millionen unglücklichen Menschen im Nahen Osten und in Afrika wirklich helfen will, finanziert er nicht ein Netz politischer Aktivisten unter dem Gewand der Menschenrechte, sondern schafft Arbeitsplätze, Schulen und Krankenhäuser, wo Not am Mann ist, erklärte er. Ungarn wolle auch seine wirtschaftlichen Interessen offensiver vertreten, denn heute müssten tausende ungarische Truckerfahrer um ihren Job fürchten, welche Praxis schnell auf andere Branchen übergreifen könnte. In 7 Jahren sei Ungarns Wirtschaft auf eine Wachstumsbahn gestellt worden – das würden heute auch die größten Kritiker anerkennen.

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