Mal verfolgt man eine ungarische Ballerina bei ihrem Auftritt in der Staatsoper und bekommt durch das Navigieren auf dem Bildschirm einen seltenen Blick in den menschenleeren Saal der prunkvollen Oper – sogar in die Ehrenloge, die sonst nur ungarischen Staatsoberhäuptern und ihren Gästen vorbehalten ist. Dann nimmt Lili Felméry, Mitglied des renommierten Ungarischen Nationalballetts, den Zuschauer mit an ihre Lieblingsorte in der Stadt. Mithilfe beeindruckender Kameraaufnahmen kann man dem Blick der Ballerina von der Fischerbastei über die Stadt folgen und bei Belieben die Perspektive ändern.

In einem anderen Video ist es der ungarische Gastronom Hubert Hlatky-Schlichter, der dem Zuschauer Budapest durch seine Augen zeigt. Erst begleitet man ihn auf einer Bootstour auf der Donau und kann durch die individuelle Navigation des Videos beide Uferseiten der Stadt bewundern. Im Anschluss nimmt er den Zuschauer mit in eines seiner Restaurants und erklärt, wie es ihn in die Gastronomie verschlagen hat. Neugierige können im Restaurant vom edlen Silberbesteck bis hin zur Deckenbeleuchtung jede Kleinigkeit erkunden – ganz so, als sei man selbst vor Ort. Dann wechselt die Szene und Hlatky-Schlichter führt sein Pferd an einem naturbelassenen Nebenarm der Donau auf die Kamera zu.

Vier Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen

Bei der Auswahl der vier Charaktere, die in zweiminütigen Kurzvideos den Zuschauer Budapest durch ihre Augen zeigen, erstellte ein Komitee des Corinthia zunächst eine Sammlung mit 20 Personen und wählte schließlich diejenigen Finalisten, die Budapest auf interessante und kreative Weise verkörpern. Wichtig war dem Komitee dabei, dass es sich um Persönlichkeiten handelt, die durch ihre unterschiedlichen Tätigkeiten eine eigene Sicht auf die Stadt liefern.

Die 360-Grad-Aufnahmen folgen der professionellen Ballerina Lili Felméry auf die Bühne der Ungarischen Staatsoper.

Die vier Persönlichkeiten, die sich alle in Ungarn mit ihren Berufen einen Namen gemacht haben, stammen bewusst aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Neben der professionellen Ballerina und dem Gastronom, lernt man in den Videos auch die bekannte Sängerin Andrea Malek sowie den Designer und Kreativschaffenden Gáspár Bonta kennen. Dieser gewährt während seiner 360-Grad-Tour durch sein Budapest private Einblicke in ein Schwimmbecken des Rudas Thermalbades. Dort entspannt er sich vom stressigen Alltag und erklärt, wie sehr Budapest vom kulturellen Erbe der Osmanen geprägt wurde. Bei seinem Spaziergang über das Gelände der Zitadelle, bei der man mit der richtigen Navigation sogar die Freiheitsstatue aus der Nähe sehen kann, spricht er über die kreative Energie dieser pulsierenden Stadt.

Das Making-Of: 360-Grad-Aufnahmen mit einer speziellen Kamera

Begleitet wurden die vier Charaktere von einem professionellen Kamerateam, das anhand einer speziellen Technik – bestehend aus einer Kamera, die sich mit insgesamt 18 Linsen um ihre eigene Achse drehen kann – nicht nur die Person, sondern auch die gesamte Umgebung um sie herum filmte. Dabei durften auch Special-Effects nicht fehlen. Diese machen es im Video beispielsweise möglich, die Ballerina Lili Felméry mehrfach zu klonen und in verschiedenen Posen durch den Opernsaal zu verfolgen. Die Aufnahmen, die über einen Zeitraum von zwei Monaten gemacht wurden, stellten zwar für alle Beteiligten eine Herausforderung dar – das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.

Mit den vier entstandenen Videos will das Corinthia Hotel die Stadt Budapest so zeigen, wie sie ein authentischer Budapester sieht. Budapest als lebens- und liebenswerte Stadt hat natürlich nicht nur seinen Bewohner einiges zu bieten, das Hotel möchte mithilfe der 360-Grad-Videos vor allem potenziellen Interessenten zeigen, dass sich ein Besuch der ungarischen Metropole lohnt. Wie der Vorreiter dieser kreativen Idee der Corinthia-Hotelkette, einer Video-Serie über Lissabon, sollen auch die 360-Grad-Videos über Budapest noch mehr Besucher hierher locken. Dabei stellt das Corintha Hotel in Budapest zusätzlich die Möglichkeit bereit, mit den Gästen des Hotels alle im Video gezeigten Plätze und Gebäude zu besichtigen. Wer beispielsweise selbst in den Genuss der atemberaubenden Aussicht von der Zitadelle kommen möchte, für den organisiert das Hotel eine individuelle Tour.

Obwohl die vier Videos ursprünglich für touristische Marketingzwecke produziert wurden, dürften sie auch alteingesessenen und passionierten Budapestern neue Perspektiven auf ihre Stadt liefern – und sie einmal mehr daran erinnern, in was für einer schönen Stadt sie leben.

Die Videos sind auf der Insider Corinthia Seite zu sehen. Für eine optimale Nutzung der 360-Grad-Funktion empfiehlt sich die Verwendung eines Smartphones.

Link: http://insider.corinthia.com/videos/

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