Fazekas hob hervor, dass die Landwirtschaft der Motor der ungarischen Wirtschaft ist, denn in den vergangenen Jahren ist das technische und technologische Niveau dieser Branche deutlich angestiegen. Großen Anteil an dieser Entwicklung hatten der Landmaschinenbau und -handel. Fazekas meinte, es sei kein Zufall, dass Ungarn in diesem Jahr Ehrengast der Grünen Woche in Berlin – einer der weltweit bedeutendsten Agrarmessen – war. Gábor Ganczer (l.), Generaldirektor der Hungexpo Zrt., informierte, dass in diesem Jahr auf der viertägigen AGROmashEXPO sowie den Co-Ausstellungen Landmaschinen-Show, Garten- und Weinbau mehr als 300 Aussteller (darunter ein Zehntel aus dem Ausland) auf 40.000 m2 ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

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Den aktuellen BIP-Daten zufolge trägt die Agrarwirtschaft ein Fünftel zum Wachstum bei. Die Bedeutung der Landwirtschaft steigt nicht nur im Außenhandel (beim Exportüberschuss), sondern auch in der Beschäftigung: In den vergangenen fünf Jahren wurden 50.000 neue Jobs in der Landwirtschaft geschaffen. 2016 verzeichnete Ungarn zudem im Ackerbau Ernterekorde: Es wurden 1,9 Mio. t Sonnenblumen, 880.000 t Raps und 8,8 Mio. t Mais eingefahren, geht aus den Daten des Zentralamtes für Statistik (KSH) vom Mittwoch hervor.

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