Ungarns Weg nach der erfolgreichen Bewältigung der Wirtschaftskrise führe über Produktivitätssteigerungen, technologische Entwicklungen und Kapazitätsaufstockungen, was jedoch ohne bedarfsgerecht qualifizierte Arbeitskräfte undenkbar ist, sagte Varga. Der Minister benannte als Beispiel die mit der Digitalisierung einhergehenden Herausforderungen, die 350.-400.000 unter den rund 4 Mio. Arbeitsplätzen in Ungarn beseitigen dürfte.

In der EU beklagen 40% der Unternehmen einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, sagte der für Bildung und Jugend zuständige EU-Kommissar Tibor Navracsics. Das aber stärke die Erkenntnis, dass mehr in das Bildungswesen investiert und dessen Strukturen sowie Inhalte modernisiert werden müssen.

Der Vorstand der Siemens Zrt., Dale A. Martin, kündigte für das nächste Jahr die Auflage von zwei neuen Berufsausrichtungen an. Heute bildet das Unternehmen im Rahmen der dualen Ausbildung 90 junge Leute in drei Mangelberufen aus, mit der TU Budapest wurde ein dualer Master-Studiengang aufgelegt.

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