„Wir sind stolz auf unsere Polizisten und danken ihnen für die geleistete Arbeit“, kommentierte Ministerpräsident Viktor Orbán die Nachricht vom Ergreifen des mutmaßlichen Täters. „Sie haben bewiesen, dass Ungarn ein sicherer Ort ist, wo Verbrechen nicht ungesühnt bleiben.“ Die Ermittlungsbehörden gegen derzeit davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter und keinen Auftragsmörder handle. Der am Mittwoch in Keszthely unweit von seinem Wohnsitz in Karmacs ergriffene Mann sei nicht vorbestraft. Er habe gegen die Verdächtigung und Inhaftierung Einspruch erhoben, die Staatsanwaltschaft hat jedoch Untersuchungshaft beantragt, zumal die Sorge begründet gewesen sei, dass der Mann weitere Straftaten vorbereitete. Zu seinen Motiven wurde noch nichts bekannt, der Mann verweigert jede Aussage.

Der Zustand der durch die selbstgebastelte Bombe am Abend des 24. September schwer verletzten Polizisten bessert sich zusehends, sagte Landespolizeipräsident Károly Papp auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Gerade erst seien die Frau und der Mann aus dem Krankenhaus entlassen worden und traten eine mehrwöchige Rehabilitation an. Papp sprach von rund 1.000 sachdienlichen Hinweisen der Bevölkerung, denen die Polizei nachgegangen sei, ohne dass ein solcher Hinweis zum Ergreifen des Täters beigetragen hätte. Deshalb werde das ausgelobte Kopfgeld von 10 Mio. Forint nicht gezahlt, nachdem der Verdächtige durch „klassische Ermittlungstätigkeit“ gefasst werden konnte.

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