Szijjártó hob hervor, mit der Investition in Göd treffen zwei Prozesse der Erneuerung der Weltwirtschaft aufeinander. Einerseits bringen erfolgreiche Unternehmen aus Fernost ihre Produktionskapazitäten nach Europa, andererseits geht es bei der Entwicklung der Automobilindustrie des 21. Jahrhunderts um die Digitalisierung sowie die Verbreitung von elektrischen Antrieben. Und nun investiert Samsung als eines der bedeutendsten Unternehmen der Welt mit ca. 500.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 300 Mrd. USD wieder in Ungarn. Szijjártó zufolge gelangt Ungarn mit dieser Investition noch stärker ins Blickfeld der wichtigsten Automobilhersteller. Er verwies darauf, dass die südkoreanische und die ungarische Investitionsagentur gemeinsam mit Samsung ein Programm zur Erhöhung des Zulieferanteils ungarischer KMU starteten. Wie Chung Seh Wung, einer der Vizepräsidenten von Samsung SDI (Foto r.), sagte, soll in dem in Göd entstehenden Werk bis 2018 die volle Produktionskapazität ausgeschöpft werden, wenn jährlich 50.000 Batterien für e-Autos hergestellt werden. Samsung errichtete sein erstes Werk in Ungarn 2001, wo Bildröhren produziert wurden. Weil die Nachfrage nach der Plasmatechnologie stark litt, war das Werk geschlossen worden. Bei seinem Besuch vor zwei Jahren in Südkorea handelte Ministerpräsident Viktor Orbán mit den Samsung-Managern den „Grundstein“ für die jetzige Investition aus.

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