Dunaferr habe, so Szijjártó, enormen Anteil daran, dass die ungarische Industrie innerhalb der letzten sechs Jahre ihren Ausstoß um ein Viertel steigern konnte. Im heutigen Europa könnten nur Länder stark und wettbewerbsfähig bleiben, die über eine starke Industrie verfügen. Generaldirektor Jewgenji Tanchiljewitsch kündigte nach Inbetriebnahme des erneuerten Hochofens, der eine Lebensdauer von zwölf Jahren aufweist, eine Steigerung der verarbeiteten Stahlmenge von 1,7 auf 2 Mio. t im Jahr an. ISD Dunaferr werde zudem in der Lage sein, auf kleinere Auftragsmengen flexibler einzugehen und nicht zuletzt eine bessere Qualität abliefern. Die ungarische Automobilindustrie rechnet im zunehmenden Maße mit Produkten und Rohmaterialien aus Dunaújváros. Daneben könnte Dunaferr eine halbe Million Tonnen Walzstahl für das neue Kernkraftwerk Paks liefern. Die Geschäftsführung versprach als nächste Maßnahme die Modernisierung des Warmwalzwerkes, das mehr als 5.300 Menschen Arbeit gebe. Angaben zum Investitionsaufwand bzw. zu staatlichen Beihilfen wollte das Unternehmen nicht machen. In den vergangenen Jahren fielen die Umsatzerlöse, die zu zwei Dritteln dem Exportgeschäft entsprangen, zurück, während Dunaferr jährliche Verluste von 20 Mrd. Forint hinnehmen musste.

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