Die kultige Kettenbrücke in Budapest ist einmal mehr eines der Aushängeschilder im Kalender des Red Bull Air Race. Und zwar am 16. und 17. Juli. Denn dann fliegen wieder zahlreiche Piloten in waghalsigen Manövern über die Donau. Als einer der populärsten Stationen der Serie lockt das Rennen in Budapest immer wieder unzählige Zuschauer an. 650.000 waren es allein 2009 am Ufer der Donau. Als das Rennen 2015 in Ungarns Hauptstadt zurückkehrte, kamen sie erneut in Scharen.

Das von dem Energy-Drink-Hersteller Red Bull ins Leben gerufene Air Racing ist eine vergleichsweise neue Disziplin im Flugsport. Seit dem Jahre 2003 messen sich die besten Piloten der Welt alljährlich bei mehreren Luftrennen. Das Unternehmen Red Bull trat im Jahre 2001 mit dem Konzept des Air Races an den ungarischen Kunstflieger Péter Besenyei heran. Péter Besenyei zeigte sich von der Idee begeistert und testete zusammen mit dem deutschen Kunstflieger Klaus Schrodt die für das Air Race entwickelten Pylonen auf ihre Sicherheit, indem sie die Gates in verschiedenen Fluglagen durchflogen. Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit stand dem ersten Rennen nichts mehr im Wege. Seit 2005 ist das Red Bull Air Race eine offizielle Wettkampfserie, die rund um den Globus ausgetragen wird.

„Es ist nicht unkompliziert“

Die Hauptattraktion beim Air Race in Budapest ist vor allem das Spektakel, wenn die Piloten unter der Kettenbrücke hindurch in Richtung Start Gate fliegen. „Es ist nicht unkompliziert. Die Piloten haben das Cockpit und den Entry Speed im Blick. Gleichzeitig müssen sie aber auch die Brücke im Auge behalten“, erklärt Renndirektor Steve Jones. „Es kann also sein, dass wir einige Zeitstrafen aufgrund einer zu hohen Anfangsgeschwindigkeit zu sehen bekommen.“

Eine weitere Herausforderung ist das erste vertikale Wendemanöver. Es wird mit einer hohen Geschwindigkeit angeflogen. Die Schiedsrichter werden hier ganz genau hingucken, werden einige Piloten doch versuchen, die Wende trotz der nah am Track gelegenen Sicherheitslinie flach zu fliegen. An dieser Stelle werden Präzision und Geschwindigkeit entscheiden.

Hitze kann zum Problem werden

Abseits der Strecke müssen die Piloten das Wetter genau im Blick haben. Denn die Erfahrung zeigt: Der Juli in Budapest kann heiß werden. Im vergangenen Jahr waren es am Rennwochenende fast 40 Grad. Die Hitze könnte auch den Motoren zu schaffen machen. Denn durch die trockene Luft und Windstille müssen die Motoren der Flieger noch mehr arbeiten. Sie zu kühlen ist demnach ein großes Problem für die Teams. Wie die Piloten mit der möglichen Hitze und den schweren Hindernissen zurechtkommen, das wird man am 16. und 17. Juli sehen, wenn das Air Race an der Donau in Nähe des Parlaments stattfindet.

Tickets sind ab 9.500 Forint unter www.redbullairrace.com/hu_HU erhältlich.

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