Damit sich das Audi-Werk in Brüssel künftig auf rein elektrisch angetriebene Modelle konzentrieren kann, wurde die Fertigung des Modells A1 ins spanische Martorell verlagert. Von dort wiederum wurde die Fertigung des kleinsten Audi-SUV- Modells Q3 nach Ungarn delegiert. Die Serienfertigung des Q3 in Győr wird voraussichtlich 2018 anlaufen. Die Stahlkonstruktion der neuen Halle wird ab August errichtet, noch vor Jahresende wird ihr das Dach aufgesetzt, bevor 2017 der Innenausbau vorgenommen werden kann.

Bei der Audi Hungaria wurde Mitte 2013 ein komplettes Automobilwerk eingeweiht, das eine Jahreskapazität von 160.000 Automobilen aufweist. Aktuell werden in Győr vier Modelle, die A3 Limousine, das A3 Cabriolet, das Audi TT Coupé und der Audi TT Roadster, gefertigt – 2015 stieß das Unternehmen exakt an die Kapazitätsgrenze. Für den Q3 wurde ursprünglich ein Jahresabsatz von 100.000 Einheiten vorgesehen, im vergangenen Jahr gelang im Zuge des anhaltenden SUV-Booms aber sogar eine Verdopplung. Demnach erscheint die Verdopplung des Karosseriebaus in Győr – das bereits bestehende Karosseriewerk belegt eine Fläche von 75.000 m2 – angemessen.

Im vergangenen Jahr wurden bei der Audi Hungaria mit mehr als 11.000 Mitarbeitern erstmals mehr als zwei Millionen Motoren nebst 160.000 Autos produziert, woraufhin ein Umsatzrekord von 7,9 Mrd. Euro zustande kam.

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