Ungarn verfolgt seit 2010 eine Wirtschaftspolitik, die das Wachstum in den Mittelpunkt rückt, das heute und mittelfristig deutlich über dem EU-Durchschnitt angesiedelt ist. Ungarn dürfe stolz auf die erreichten Ergebnisse sein, doch sei dies erst die Hälfte dessen, wozu das Land imstande wäre. „Ungarn kann seine Wirtschaftsleistung verdoppeln, was nicht nur eine Möglichkeit, sondern auch ein Zwang ist, dem wir mittelfristig Genüge tun wollen“, sagte Orbán. Als strategische Zielstellungen benannte der Regierungschef Vollbeschäftigung sowie eine starke und innovative ungarische Industrie „hinter den großen internationalen Unternehmen“.

Die EIB investierte seit der Wende 19,3 Mrd. Dollar in die Entwicklung der ungarischen Volkswirtschaft. Am Montag unterzeichnete Wirtschaftsminister Mihály Varga (Foto r.) mit dem Vizepräsidenten der EIB, László Baranyay (l.), Verträge zur Refinanzierung des Baus von Turnhallen, Schwimmbädern, Sportplätzen und Kindergärten im Wert von knapp 100 Mio. Euro.


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