Die Zielstellung der Regierung laute, wie Varga hinzufügte, die heimische Autobusproduktion schon in drei Jahren auf jährlich 1.000-1.200 Einheiten anzuheben. Das werde parallel über 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Regierung habe einen Neuanfang für die einheimische Busindustrie beschlossen. Mittelfristig sollen die ungarischen Hersteller befähigt werden, über den inländischen Bedarf hinaus auch wieder Busse zu exportieren. Bei Ausschreibungen zur Beschaffung neuer Busse werde man bestrebt sein, den Inlandsbedarf in erster Linie mit Fahrzeugen der hiesigen Unternehmen abzudecken, wie das in anderen Ländern mit Traditionen im Autobusbau der Fall sei.

Bei Kravtex-Kühne in Mosonmagyaróvár lassen die Kapazitäten den Bau von 500 Credo-Bussen jährlich zu. Mit der neuen Werkhalle entsteht eines der größten Buswerke in Mittelosteuropa. Zum 160. Jubiläum merkte Minister Varga an, die Gruppe habe ihr ursprüngliches Maschinenbauprofil bewahrt und ständig erweitert, sei erfolgreich in den Wettbewerb mit großen internationalen Unternehmen getreten und stelle heute dank intensiver Aufwendungen in Forschung und Entwicklung Produkte mit hoher Wertschöpfung her.

Die Kravtex-Kühne-Gruppe ist der mit Abstand größte Autobushersteller Ungarns. Inzwischen fahren auf Ungarns Straßen weit über tausend Busse der Marke Credo.

Im kommenden BZ-Magazin gibt es einen ausführlichen Bericht zum Firmenjubiläum und dem Ministerbesuch.

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