Wie Magyar Telekom informierte, umfasst ihre Webseite knapp 5.000 Unterseiten und wird monatlich im Schnitt 3,5 Millionen Mal besucht. Dank der neuen Struktur, die auf einer intensiven Kundenbefragung und Testphase basiere, sei die Seite nun transparenter und übersichtlicher, was die Benutzung durch den Kunden sowie dessen Online-Einkäufe deutlich vereinfache.

Am Auffallendsten ist die reduzierte Anzahl der Haupt- und Untermenüpunkte, was ein schnelleres Navigieren ermöglicht. Privatkunden finden nun alles, was sie betrifft, an einer Stelle, sei es etwa den Mobilfunk oder das Festnetz betreffend. Ebenso sind die meistgenutzten Funktionen wie Rechnungszahlen, Webmail und Domino-Guthaben-Aufladen unter einem Icon vereint. Wer die Seite per mobilem Internet besucht, kann dort zudem detailliert sein aktuelles Guthaben bzw. noch zur Verfügung stehendes Datenvolumen sowie Anruflisten abfragen. Abgesehen davon, dass immer mehr der Seiten für mobile Geräte optimiert wurden, sind bereits hunderte für blinde bzw. schwach sehende Menschen per Vorlesesoftware nutzbar. Weiterhin wurde die im Sommer 2015 eingeführte Funktion „Telekom-Schublade“ erneuert, unter der die Kunden sämtliche Sachbearbeitung online durchführen können.

Handball-Sponsoring vertieft

Zeitgleich hat die Magyar Telekom ihre bereits seit fast 20 Jahren bestehende Sponsoring-Partnerschaft mit der Herrenmannschaft des (aktuell noch so genannten) MKB-MVM Veszprém vertieft. Auf einer Pressekonferenz in der Magyar Telekom-Zentrale wurde verkündet, dass das Telekommunikationsunternehmen der neue Namens-Sponsor des Teams wird. Der entsprechende Vertrag tritt ab Juli in Kraft und geht über drei Jahre. Der Klub wird ab der neuen Saison als „Telekom Veszprém“ um seine Tore und Punkte kämpfen, verkündete Christopher Mattheisen, Generaldirektor der Magyar Telekom.

Der damals noch das Amt des Klubpräsidenten bekleidende Gábor Kálomista erklärte auf der Pressekonferenz, dass er hoffe, dass der aktuelle Vertrag mit der Magyar Telekom auch über die drei Jahre hinausgehe; ferner, dass man dem neuen Hauptsponsor gleich zu Beginn ein schönes Geschenk machen wolle, indem man die Handball-Champions League gewinnt. Dies gelang bekanntlich nicht: Veszprém verlor am Sonntag in Köln nach neun Toren Vorsprung das Finale gegen das polnische Team KS Kielce, Kálomista trat sofort nach dem Spiel als Präsident zurück. Das Online-Portal trollfoci.hu hatte daraufhin gemutmaßt, dass die Telekom ihren Sponsoring-Vertrag „überprüfen“ könnte. Auf Nachfrage der Budapester Zeitung bei dem Unternehmen dementierte dies jedoch eine solche Überlegung und bekräftigte seine Sponsoring-Absicht nochmals ausdrücklich.

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