2013 startete Bayer sein Grants- 4Apps-Programm als eine von mehreren Innovations-Initiativen, mit denen der Konzern im Rahmen von Crowdfunding- und Co-working-Projekten junge Unternehmer fördern und die Zusammenarbeit mit ihnen intensivieren will. Das auf den digitalen Gesundheitsbereich fokussierende Grants4Apps-Förderprogramm wurde vor zwei Jahren um das Accelerator Inkubator-Programm erweitert. Grants4Apps bietet somit nicht mehr nur finanzielle Unterstützung, sondern auch fachliches Mentoring für innovative Start-ups. Accelerator kreiert eine ideale Umgebung für die Entwicklung von Spitzentechnologie zur Anwendung im Gesundheitssektor, informierte Bayer jüngst in einer Pressemitteilung. 2015 hatten sich 215 Start-ups aus 48 Ländern für das Programm beworben. Nun startete der deutsche Konzern erneut eine entsprechende internationale Ausschreibung. Bewerben können sich Start-ups oder Entwicklerteams, deren Soft- oder Hardwareentwicklungen bzw. technologische Projekte eine Wertschöpfung für Patienten und Mediziner darstellen, in hohem Maße zur Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität der Kranken beitragen sowie die Entwicklung von einzelnen Heilprozessen befördern. Dieses Jahr erwartet Bayer vor allem Bewerbungen von Projekten, die einen der Schwerpunkte des Unternehmens berühren, also etwa die Gesundheit von Frauen, Kardiologie, Augenheilkunde, Hämatologie, Onkologie sowie Radiologie. Den Bewerbern sind dabei vonseiten des Unternehmens weder inhaltlich noch formal irgendwelche Grenzen gesetzt: angemeldet werden, können sämtliche integrierte Technologien der neuen Generation, die das Einhalten von Therapien, die Diagnostik, das Nachverfolgen von Heilbehandlungen, die Zusammenarbeit von Medizinern und Patienten oder die Krankheitsprävention fördern. Die Lösungen können mobile Anwendungen, Dienstleistungen, Instrumente zur Online-Datenverarbeitung, Diagnostik-Pakete oder sogar Heilprodukte sein. Die fünf Sieger-Projekte, die sich bei dem Crowdsourcing-basierten Programm mit den vielversprechendsten digitalen Gesundheitskonzepten bewerben, erhalten eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro und die Möglichkeit zur kostenlosen Nutzung von Büroräumen und Infrastruktur der Bayer Pharma AG über 100 Tage (von August bis Dezember) in deren Berliner Zentrale. Darüber hinaus erhalten sie Mentoring von Bayers eigenen Experten sowie unabhängigen Geschäftsleuten zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle und Umsetzung ihrer Projekte. Bis zum 31. Mai können sich – auch ungarische Bewerber – unter www. grants4apps.bayer.com bewerben. Im Juni wird eine aus Fachleuten bestehende Jury die besten Ideen auswählen, die noch auf ihre Umsetzung warten.

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