Ungarn schließt sich damit der Slowakei an, die diesen Schritt bereits am Mittwoch unternommen hat. Orbán hob in seiner Rede hervor, dass die Visegrád Vier (V4) bewiesen haben, dass sie den Flüchtlingsstrom stoppen können. Er verwies dabei auf die Kooperation von Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Polen beim Grenzschutz. Die ungarische Regierung stehe auf dem Standpunkt, nicht die Existenz der Nationen sei in Europa Quelle des Problems, wie dies von einigen Politikern in Brüssel sowie den Finanzzentren verschiedener europäischer Hauptstädte gern betont wird, sondern die Voraussetzung der Lösungen. Als Schritte gegen die Nationen bewertete Orbán zudem, dass den EU-Mitgliedsstaaten immer mehr Kompetenzen ihrer Souveränität genommen und in die Hände der Eurokraten gegeben würden. Schließlich habe die Flüchtlingskrise zur weiteren Schwächung der Nationen beigetragen, als sich die Elite Europas in diesem Jahr zu einem wirklich gefährlichen Schritt hinreißen ließ und die äußeren Grenzen der EU für die Migranten öffneten. Es sei zu einer bizarren Koalition zwischen Menschenschleppern und Rechtsschützern gekommen.

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