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LeitartikelSchwimm-Europameisterschaft in Ungarn

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Wasser mit verringertem Deuteriumgehalt PDF Drucken E-Mail
Von AL   
Mittwoch, 5. September 2007

Innovative Entwicklung gegen Krebs

Mit der Diagnose Krebs verbinden die meisten Menschen die Begriffe Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Haarausfall und Übelkeit. Inzwischen gibt es aber immer mehr Präparate – meist Pillen und Kapseln –, die neben der schulmedizinischen Behandlung empfohlen werden. Seit dem Jahr 2000 stellt die HYD Kft. ihr Trinkwasser Preventa her, das mit einem verringerten Deuteriumgehalt das Wachstum der Krebszellen einschränken oder gar stoppen soll. Zwar gilt das Wasser vorerst noch als Lebensmittel, das Präparat wurde aber bereits vor acht Jahren für Tiere als offizielles Medikament gegen Krebs zugelassen. 

 

Bereits mit 14 Jahren wusste Gábor Somlyai, dass er sein Leben der Bekämpfung von Krebs widmen will. Während seines Biologie-Studiums stieß er auf eine Entdeckung, die bereits seit den 30er Jahren bekannt ist. Damals wurde das Deuterium entdeckt, das auch den Namen ,,schwerer Wasserstoff" trägt und ein Isotop des Wasserstoffes ist. Seit 17 Jahren widmet sich Somlyai dieser lange vernachlässigten Entdeckung.

Deuterium ist ein fester Bestandteil von Oberflächen-Gewässern und des natürlichen Organismus. ,,Deuterium ist im Körper in relativ hoher Konzentration enthalten. Das muss einen Grund haben, dachte ich und fing in den 90er Jahren an, die biologische Wirkung des Deuteriums beziehungsweise dessen Entzuges zu erforschen“, erzählt Gábor Somlyai, der Erfinder des Wassers mit verringertem Deuteriumgehalt und Geschäftsführer der HYD Kft.

Eine Reihe von Untersuchungen an verschiedenen Zellen sowie Mausversuche belegten schließlich, dass die Teilung der Zellen von der Deuteriumkonzentration abhängt. ,,Deshalb kamen wir auf die Idee, das Deuterium zu reduzieren. Der Verzehr des veränderten Wassers bewirkte, dass das Tumorwachstum in Versuchsmäusen verlangsamt, gestoppt oder umgekehrt werden konnte“, führt Somlyai weiter aus. So entstand das Trinkwasser Preventa. Preventa ist ein Wasser, das durch seinen verringerten Deuteriumgehalt die Zellstruktur des Körpers und somit auch die der Krebszellen auf den Kopf stellen soll. ,,Laut unseren Forschungsergebnissen hat die Reduktion des Deuteriumgehaltes für die gesunden Zellen keine schädlichen Nebenwirkungen. Der Tumor kann diese Veränderung allerdings nicht tolerieren. Als Folge hören die Krebszellen auf zu wachsen und bestenfalls bildet sich der Tumor sogar zurück“, erklärt Somlyai. Je nach Ausmaß der Reduktion gibt es verschiedene Preventa-Präparate. ,,Je weniger Deuterium enthalten ist, desto mehr kann das Wasser ausrichten. Es ist aber empfehlenswert, die Reduktion schrittweise vorzunehmen“, so Somlyai.

Eine für die Veterinärmedizin entwickelte Variation des Wassers ist bereits zugelassen. Das Präparat wurde als Antikrebs-Tierarznei unter dem Namen VETERA-DDW-25® A.U.V. im Stammbuch registriert (13/99 FVM) und wird seit acht Jahren bei krebserkrankten Tieren erfolgreich verwendet. ,,Bei 70 bis 80% der Tiere können wir eine Rückbildung des Tumors beobachten“, berichtet Somlyai. Das Medikament kann bei fast allen Tumorarten eingesetzt werden, zu besonders großen Erfolgen führt es aber bei Brust- und Enddarmkrebs. Preventa selbst gilt als Lebensmittel, die Genehmigungsprozedur für die Zulassung als Medikament ist noch nicht abgeschlossen.




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