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UEFA subventioniert den Bau ungarischer PDF Drucken E-Mail
Von Alice Müller   
Montag, 30. November 2009
Am vergangenen Donnerstag luden der Alumni-Club der Wirtschaftsuniversität Wien und die Wirtschaftsjunioren Ungarn gemeinsam zu einem Vortrag über Sportstättenbau ein.


Margit Kaffka, Fachbeauftragte für Sportanlagen bei Strabag Ungarn, brachte ihrem Publikum Fakten über die Firma und über die Sparte Sportstättenbau auf ungewöhnliche Art und Weise, mit einem interaktiven Quiz, näher. Anschließend erläuterte sie die unterschiedlichen Arten von Kunstrasen für Fußballfelder oder die unterschiedlichen Gummigranulatauflagen für Laufbahnen oder Kinderspielplätze. So erfuhren die Zuhörer, dass die Vorteile des Kunstrasens für Fussballflächen gegenüber Naturrasen in dem geringeren Pflegeaufwand liegen, aber auch, dass Kunstrasen wesentlich strapazierfähiger  ist. Die Lebensdauer eines Kunstrasens für Fußballplätze beträgt etwa zehn Jahre. Bei Auflagen für Leichtatlethik entscheidet die Härte über das maximale Tempo der Läufer. Aber auch im Bereich des Golf werden für Abschlagflächen Kunstrasenflächen verwendet, ebenso wie für Sommerskisprungschanzen.

Die Strabag ist seit zwei Jahren in Ungarn mit diesem Geschäftsfeld aktiv. Bisher hat sie hier etwa 30 Sportstätten geschaffen. Die aktuellsten Projekte liegen in Szekszárd (Südwestungarn) sowie in Lipót (Westungarn). In beiden Ortschaften haben sich die Bürgermeister für den Ausbau der Fußballfelder stark gemacht, und in beiden sind die Fußballfelder Teil eines größeren Projekts. In Szekszárd soll im kommenden Jahr eine achtspurige Aschenbahn die Sportflächen ergänzen. Man ahnt, dass dahinter das Ziel steht, Szekszárd zu einem zentralen Ort für den Sport zu machen, sind doch achtspurige Bahnen die Voraussetzung, um internationale Wettkämpfe ausrichten zu dürfen. In Lipót soll die Sportanlage durch eine Hotelanlage ergänzt werden, um als Trainingslager für Profifußballer dienen zu können, was durch das natürliche Vorkommen von Thermalwasser noch begünstigt wird. Insgesamt gibt es in Ungarn eine Handvoll Firmen, die sich mit dem Sportstättenbau beschäftigen. Die Nachfrage nach Gummibelägen sei noch recht schwach, weil Kommunalverwaltungen meist nicht die nötigen Mittel zur Verfügung hätten. Anders ist es bei Fußballplätzen: Hier stellt die UEFA im Sinne der Nachwuchsförderung Mittel bereit, die von Gemeinden über den Ungarischen Fußballverband beantragt werden können. 



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