Home arrow Kultur arrow Von der Politik zur Kunst
Gesellschaft
Budapest
Serien
Suche
Forum
ePaper
Galerie

Cheap hotels?






Advertisement
Advertisement


Newsletter
Budapester Newsletter


Empfange HTML?

Von der Politik zur Kunst PDF Drucken E-Mail
Von JE   
Dienstag, 10. November 2009
Unter dem Motto „Democracy In Motion“ ist seit Anfang September dieses Jahres das OMNIBUS-Team unterwegs und machte auf seiner Tour durch Europa nun auch in Budapest halt. Drei Tage lang konnten sich Interessierte am Omnibus einfinden und mit den Initiatoren ins Gespräch kommen. Neben dem direkten Kontakt am Bus wurden auch weitere Aktionen und Vorträge zum Thema Demokratie und natürlich zum Künstler Joseph Beuys angeboten, der maßgeblich an der Idee des Projekts beteiligt war. Zu dieser zehn Wochen andauernden Tour durch 12 Länder Europas ist es durch eine Einladung des Goethe-Instituts in Athen gekommen. Nach und nach schlossen sich weitere Goethe-Institute an, und nach zwei Jahren aufwendiger Planung konnte es endlich losgehen.

Image


Seit Jahren sind die Mitarbeiter mit dem weißen Omnibus bereits in Deutschland unterwegs, um auf das Thema direkte Demokratie aufmerksam zu machen. Dabei ist das Projekt nicht vorrangig als ein politisches zu verstehen, sondern viel mehr als ein künstlerisches, wie Johannes Stüttgen, Künstler und Meisterschüler von Joseph Beuys erklärt. „Die Politik sollte viel mehr abgeschafft und zur Kunst gemacht werden“, sagt er. Für ihn spielt besonders der Bewegungsbegriff bei dem Projekt eine entscheidende Rolle. Dafür steht auch der Omnibus, denn er ist der ständige Begleiter der Gruppe und das eigentliche Kunstwerk, geschmückt mit Bannern und Schriftzügen.
„Wir wollen aus dem Kunstbereich hinaus treten und hinein in die Welt, direkt an den Menschen“, erläutert Stüttgen die Idee des Omnibusses. Dies ist nun bereits der zweite Bus, mit dem die Bürgerinitiative unterwegs ist. Der erste, der sieben Jahre lang als treuer Weggefährte diente, steht mittlerweile in Wiesbaden, vollkommen ausgeschlachtet, aber doch nicht leer, denn sieben Bienenvölker bewohnen ihn und sorgen somit immer noch für Bewegung. Noch bis Mitte November fährt Werner Küppers, Lenker des Busses, sein Team durch Europa und macht dabei noch Station in Bratislava, Wien und Linz, bis die Tour am 14. November dann in München endet. „Trotz der Sprachbarriere, mit der wir permanent konfrontiert waren, kam man jedes Mal mit verschiedenen Leuten ins Gespräch. Die Reise hat uns eine Menge über uns und natürlich über andere Kulturen gelehrt“, resümiert Küppers das Erlebte.



Artikel kommentieren

Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze - www.mamboportal.com
All right reserved

 
< zurück   weiter >
Eurocenter
BZT media
BudapestNationalfeiertag mit spendiertem Feuerwerk und Pflaumenkloßtorte

Budapest newsIm Zeichen des Zusammenhalts. Ein bescheidenes und trotzdem sehenswertes Fest plant die Regierung dieses Jahr für den Nationalfeiertag am 20. August. Statt auf Prunk und Glanz setzt sie auf Zusammenhalt und will die Millionen, die sonst für die Feierlichkeiten ausgegeben werden, lieber zur Un­ter­stützung der Opfer der Hoch­was­serkatas­tro­phe im Mai ausgeben.
more

Politische AnalyseMéltányosság-Analyse

Budapest newsWarum die Regierung gegenüber dem IWF so widerborstig ist.Die Verhandlungen zwischen dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Regierung von Viktor Orbán über einen neuen Stand-by-Kredit für Ungarn mündeten am vorvergangenen Wochenende in einem offenen Konflikt. Grund dafür war der abrupte Abbruch der Budapester Verhandlungen durch die Delegierten des IWF und der Europäischen Kommission. Die westlichen Wirtschafts- und Finanzblätter kommentierten die Haltung der Regierung Orbán mit Befremden.
more

Im FokusHistoriker Krisztián Ungváry rechtskräftig zu einer Geldstrafe von zwei Millionen Forint verurteilt

Budapest newsFacebook neutralisiert Urteil des Obersten Gerichts. „Ich war einfach nur empört über das Urteil und beschloss spontan zu helfen“, erinnert sich Imre Váczi. Seit etwa zwei Wochen gibt es auf Facebook eine von ihm ins Leben gerufene Gruppe mit dem Namen „Lasst uns die Strafe von Krisztián Ungváry bezahlen!“. Bis zum vergangenen Freitag hatten sich hier bereits über 730 Leute registriert. Bisher wurden dem Historiker auf diesem Weg von 225 Personen etwa 710.000 Forint gespendet.
more

Top-Manager im GesprächIm Gespräch mit Markus Hilken, dem Budapester Support Director von SAP

Budapest newsIdeen zum Wohle aller. Das deutsche Softwareunter­neh­men SAP ist einer der aktivsten Groß­konzerne, wenn es um die Generierung und Umsetzung von Ideen seiner Mitarbeiter geht. Die Budapester Zeitung unterhielt sich mit dem Budapester Support Director Markus Hilken über die Möglichkeiten, Ideen zu entwickeln, sie auszuarbeiten und zu verwirklichen.
more

 
Über uns | ePaper | Impressum | Abonnement | Login | Statistics

© 2010 Budapester Zeitung
powered by