Altes Blech von hohem Wert wieder in Budapest. Bereits zum dritten Mal findet vom 23. bis 25. Oktober in der Eventhalle SYMA die Oldtimer-Show statt. Dann wird auf 8.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine Kollektion von legendären und seltenen Luxusschlitten von Rolls Royce über Bentley und Ferrari bis zum Lamborghini von ihren Restauratoren dem neugierigen Publikum vorgeführt. Motorradfreunde werden auf sehr alte Zweiräder von Ducati, Harley-Davidson und vielen mehr treffen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Oldtimer-Show steht eine Sonderausstellung zum Thema „Heimat“. Die kostbaren inländischen Oldtimer – darunter jede Menge Luxuskarosserien – stammen größtenteils von ambitionierten ungarischen Privatsammlern. Besonders sticht die Sammlung von alten, in geringer Auflage produzierten ungarischen Motoren und Motorrädern hervor.
Originalgetreue Hostessen
Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich Fahrzeugen aus sozialistischen Zeiten, so darf weder der alte Wartburg noch Tátra fehlen. Und diese Reihe abrundend, wird dieses Jahr der graue Ikarus 55 dabei sein. Weitere neue Attraktionen sind ein 1895 produzierter französischer Léon Bollée-Bus sowie alte Militärfahrzeuge aus den USA und der ehemaligen UdSSR. Die meisten Fahrzeuge kann man heute auf den Straßen nicht mehr finden, denn nicht nur die Produktion der Modelle wurde eingestellt, auch ganze Automarken sind von der Bildfläche verschwunden.
Für die nostalgischen Gefühle der Besucher sorgen aber nicht nur die alten Fahrzeuge selbst, sondern auch die Hostessen. Diese werden jeweils zu Alter und Herkunft der Fahrzeuge passend gekleidet sein, ebenso ist die Musik zeitgetreu abgestimmt und führt den Besucher zurück in die Vergangenheit – bis in die Ära, in der die ersten Automobile noch „Wagen ohne Pferd“ hießen.
Youngtimer und Oldtimer
Die Ausstellungsfahrzeuge lassen sich in drei Altersstufen einteilen: Die Youngtimer sind die Jüngsten auf dem Gelände, sie wurden ab 1960 produziert. Als Oldtimer dürfen hier nur solche bezeichnet werden, die vor 1930 gebaut wurden, das heißt, seit mindestens 79 Jahren den Asphalt kennen. Dazwischen befindet sich, entsprechend der Einordnung des Gastgebers Tamás Kiss , die Standard-Kategorie mit Autos zwischen 50 bis 59 Jahren. Neben den Fahrzeugen werden Privatfirmen vertreten sein, die Ersatzteile und Restaurationsarbeiten anbieten oder Suchaufträge nach raren Fahrzeugen aufnehmen.
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