Im pittoresken Burgviertel wird ab Donnerstag fünf Tage lang Bacchanalia auf der Tagesordnung stehen. Das Viertel ist nämlich Gastgeber des 19. Internationalen Wein-Festivals. Obwohl rund 250 Winzer aus 15 Ländern daran teilnehmen werden, soll die Veranstaltung vor allem zeigen, was ungarische Weinhersteller mit ihren einheimischen und internationalen Rebsorten machen können.
Ungarns unabhängige Theaterszene hat die Folgen der staatlichen Haushaltskrise hart getroffen, einige Institutionen sind existentiell gefährdet. Im Zuge von finanziellen Engpässen zahlt das Kulturministerium vorerst nur 66 Prozent des jährlichen Fördergeldes. Gleichzeitig verzögert sich dessen Auszahlung um Monate: Grund ist die Praxis des staatlichen Vergabeverfahrens. Diese wird von den Theatern schon seit Jahren kritisiert, aber die derzeitige Situation ist für die Institutionen unbekannt folgenreich: Vielerorts wird schon seit Monaten ohne Lohn oder auf Kredit gearbeitet.
Dem Sziget-Festival bleibt seine Beliebtheit erhalten, seit 18 Jahren nehmen die Besucherzahlen stetig zu. Dieses Jahr werden rund 400.000 Besucher erwartet, die aus ganz Europa anreisen. Was für die Festivalbesucher Sommerspaß und Musikvergnügen ist, bedeutet für die Organisatoren Arbeit und eine logistische Herausforderung. Dies gilt vor allem auch für die Sicherheit des Festivals, dessen ist man sich spätestens seit der Katastrophe beim Love Parade in Duisburg auch als Laie bewusst.
Nachdem die Besucherzahlen im vergangenen Jahr niedriger ausgefallen waren als sonst, hoffen die Organisatoren des Großen Preises von Ungarn in diesem Jahr wieder auf mehr Besucher auf dem Hungaroring. Auch die gesamte Tourismusbranche fiebert der 25. Auflage des traditionsreichen Formel-1-Rennens entgegen.
Ágnes Szávay, Ungarns beste Tennisspielerin, konnte wie im Vorjahr das GDF Suez Budapest Grand Prix für sich entscheiden. Im Turnierfinale hatte sie die Schweizerin Patty Schnyder erneut besiegt. Auch bei dem Turnier in Prag in der vergangenen Woche blieb sie auf der Siegerseite. Mit einem Sieg über die slowenische Spielerin Polona Hercog am vergangenen Freitag, so dass sie am Samstag im Halbfinale gegen die Tschechin Lucie Hradecka antreten konnte.
Für eine Million Forint ersteigerte die Commerzbank einen der drei handsignierten Fußbälle, die die deutsche Botschaft pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft anbot (die BZ berichtete). Dass die anderen zwei Bälle nicht versteigert werden konnten, hinterließ keine schlechte Stimmung. „Es wird sich noch Gelegenheit finden, auch diese loszuwerden und das Geld für einen guten Zweck zu verwenden“, zeigte sich Botschafterin Dorothee Janetzke-Wenzel zuversichtlich.
Bier gehört zum deutschen Public Viewing genauso selbstverständlich dazu wie Vuvuzelas zum südafrikanischen. Im Budapester Art’otel, wo die Wirtschaftsjunioren Ungarn (WJU) eine Art Mini-Fan-Meile zelebrierten, floss das Bier sogar besonders reichlich.
BudapestJazzforum Budapest 2010Yes, that’s Jazz. Internationale Völkerverständigung und Kulturaustausch bietet auch dieses Jahr das Programm des Jazzforums Budapest. Vom 8. bis 12 September erfreuen Künstler aus der ganzen Welt, in produktiver musikalischer Zusammenarbeit, das Publikum. more
Politische AnalyseAnalyse des Instituts MéltányosságEin Witz! – Witzparteien, und was dahintersteckt. Witzparteien gibt es rund um den Globus in vielen Ländern. Sie setzen sich für scheinbar sinnlose Ziele ein und in ihren Programmen wimmelt es nur so von unmöglichen, aber doch sympathischen Ideen. Allerdings: Nicht selten treffen die Zielsetzungen der Witzparteien den Nerv der Zeit, oder spiegeln gesellschaftliche Tendenzen wieder. more
Im FokusHistoriker Krisztián Ungváry rechtskräftig zu einer Geldstrafe von zwei Millionen Forint verurteiltFacebook neutralisiert Urteil des Obersten Gerichts. „Ich war einfach nur empört über das Urteil und beschloss spontan zu helfen“, erinnert sich Imre Váczi. Seit etwa zwei Wochen gibt es auf Facebook eine von ihm ins Leben gerufene Gruppe mit dem Namen „Lasst uns die Strafe von Krisztián Ungváry bezahlen!“. Bis zum vergangenen Freitag hatten sich hier bereits über 730 Leute registriert. Bisher wurden dem Historiker auf diesem Weg von 225 Personen etwa 710.000 Forint gespendet. more
Top-Manager im GesprächIm Gespräch mit Markus Hilken, dem Budapester Support Director von SAPIdeen zum Wohle aller. Das deutsche Softwareunternehmen SAP ist einer der aktivsten Großkonzerne, wenn es um die Generierung und Umsetzung von Ideen seiner Mitarbeiter geht. Die Budapester Zeitung unterhielt sich mit dem Budapester Support Director Markus Hilken über die Möglichkeiten, Ideen zu entwickeln, sie auszuarbeiten und zu verwirklichen. more