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Geist und Gesellschaft
Von Vilmos Csányi   
Sonntag, 7. Dezember 2008
ImageEin elementarer Baustein der Gesellschaft ist der menschliche Geist. Aus den einzelnen Teilen können vielerlei Gebäude errichtet werden. Ein Gebäude ist die Summe seiner Teile. Doch gilt es auch umgekehrt: Auch die Gebäude wirken auf die Teile. Gerade dies macht Gesellschaften so vielfältig. Jede Gesellschaft ist ein auf sich selbst bezogenes System. Wenn sich die Teile etwas verändern, wandelt sich auch das Gebäude, das seinerseits auf die Teile rückwirkt, wodurch das Ganze eine neuerliche Veränderung erfährt.    

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Nationaltod
Von János Háy   
Montag, 1. Dezember 2008
ImageWelches ungarische Projekt der Gegenwart verdient es, als Schmach in die Annalen einzugehen? Viele nennen die Metrolinie Nummer 4. Andere wiederum schwören auf die äußere Renovierung des Parlaments, diesem Symbol für den ewigen Kreislauf. In Anbetracht der nicht enden wollenden Fassadenerneuerung des Hohen Hauses glauben einige Budapester mittlerweile im Ernst, dass die Ungarn nicht von Hunor und Magor abstammen, sondern vom Griechen Sisyphos. Doch wer glaubt, dass es die Metro oder das Parlament ist, der liegt falsch.

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(Volks-) Demokratisches Mediengesetz
Von Ádám Kiss   
Montag, 17. November 2008
ImageEs lässt sich schwer formulieren, was genau das Problem am Entwurf des neuen Mediengesetzes ist, da auch der einfache Journalist das Gefühl hat, das sei so trivial, als müsste man erklären, warum es schädlich ist ins Feuer zu greifen, Säure zu trinken oder Volksmusik zu hören. Und doch ist gerade dieser Entwurf ein Beispiel dafür, dass man immer und immer wieder Dinge erklären muss, von denen wir dachten, dass sie längst verstanden worden sind. Sind sie nicht. Immer noch nicht.

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András Pályi - Ich lebte (Auszug)
Von BZ   
Montag, 3. November 2008
Wieder bellt der Hund die ganze Nacht. So wie damals am Neujahrsmorgen, als im Wald Holz gestohlen worden war, und mein Mann aufstand und sich die Stiefel anzog. Er ist seit mindestens zwölf Jahren tot. In meinen Träumen ist er seither nicht mehr aufgetaucht. Ich habe auch jetzt nicht geträumt. Ich musste nur von tief unten hoch kriechen. Aus dem vergifteten Brunnen. Und immer wieder höre ich das verfluchte Hundegebell. Es ist der rothaarige Köter von Benkő. Eine seltene Promenadenmischung. Seine Knöchel sind auf lächerliche Weise dünn.

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Ungarischer Populismus
Von Péter József Martin   
Montag, 27. Oktober 2008

Die Verhältnisse hierzulande sind für den äußeren Beobachter nicht immer nachvollziehbar. „Ihr lebt in einem sonderbaren Land!“, pflegt mein kosmopolitischer ausländischer Bekannter zu sagen, der selbst einmal in Ungarn gelebt hat. Und tatsächlich: Es ist bei uns wirklich so, als würde alles andersrum laufen. Nehmen wir zum Beispiel die Politik: Es hatte schon den Anschein, als hätten im linken Lager das liberale Großkapital und die progressive Linke gegenüber der nostalgisch-staatsdirigistischen Politik Kádárscher Prägung die Oberhand gewonnen – indes ist diese Kraftprobe noch immer nicht ausgestanden. Derweil schlägt die ungarische Rechte, die in den Ländern des Westens eher markt- und kapitalfreundlich ist, staatsgläubige Töne an – wenngleich nicht mehr unisono.

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Neue Zeitrechnung in Österreich
Von Lajos Keresztes   
Samstag, 11. Oktober 2008

ImageBei der Nationalratswahl am 28. September haben die österreichischen Wähler in vielerlei Hinsicht Geschichte geschrieben. Freilich nicht damit, dass sie der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und dem Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) satte Zugewinne bescherten und dadurch all jenen, die den Neofaschismus auf dem Vormarsch sehen, weiche Knie machen.

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Dinosaurier
Von György Iványi   
Montag, 6. Oktober 2008
Auf der Konferenz „Globale Derivate“ (Derivate sind handelbare Produkte, die aus klassischen Wertpapieren, Devisen oder Rohstoffen abgeleitet sind. Beispiele für solche Terminprodukte sind Optionen, Futures und Swaps) der Deutschen Bank in Barcelona wurden die rund 500 Teilnehmer aus der Crčme de la Crčme der internationalen Finanzwelt von den Rolling Stones bei Laune gehalten.

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Energiepolitische Fußnote zu einer außenpolitischen Glaubensdebatte
Von György András Deák   
Montag, 29. September 2008

Vor dem Hintergrund des russisch-georgischen Krieges hat die ungarische Außenpolitik wieder ihr Lieblingsthema aufgewärmt: die Frage nach den zwei geplanten Gaspipelines „Nabucco“ und „South Stream“. Es hat den Anschein, dass es in Osteuropa kein Ereignis mehr gibt, bei dem unseren Außenpolitikern und Experten nicht diese beiden Pipelineprojekte in den Sinn kommen. Die ungarische Außenpolitik wurde damit um eine weitere zwanghafte Diskussion bereichert.  

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Du staubiges Leben
Von János Salamon   
Sonntag, 21. September 2008

ImageDer etwas blasierte Filmkritiker steht dem Farbfilm mit demselben Argwohn gegenüber wie der Sommelier dem süßen Rotwein. Im Grauton nimmt sich das Leben voller und herber aus, als in jener Welt der Farbfilme, die sich im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts umfassend ausbreitete. Die alten Schwarz-Weiß-Filme wirken sachlicher, authentischer und natürlicher. Neben der Farblosigkeit tragen die für das heutige Auge unendlich schlichten und minimalistischen Kulissen dazu bei, dass noch über den billigsten Melodramen und schwülstigsten Liebesgeschichten eine ungewollte, sachliche, fast schon an Realismus grenzende Nüchternheit schwebt.

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Die Zukunft von Ferenc Gyurcsány
Von Ágoston Sámuel Mráz   
Montag, 15. September 2008

ImageObwohl die politischen Experten in den vergangenen vier Jahren wiederholt den Sturz von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány prophezeit hatten, blieb der Premier dennoch stets im Sattel. Den Krisenzeichen der vergangenen Tage zum Trotz sollten die Analysten sich nicht dazu verleiten lassen, das Wünschenswerte mit der Realpolitik gleichzusetzen: Wenn es nicht sein muss, wird der Regierungschef nicht die geringste Veranlassung sehen, seinen Stuhl zu räumen. Er hat sogar ziemlich gute Aussichten, weiterhin an der Macht zu bleiben.

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Von zwei auf eins
Von Ákos Szilágyi   
Montag, 8. September 2008

ImageWie gelangen wir von zwei auf eins? Von zwei Ungarn auf jenes eine Ungarn, das in der kulturellen Welt der geformten Vielfalt, in einem System der geteilten Macht existiert, das selbst jedoch unteilbar ist: Kann das Land entlang einer herbei geredeten und fantasierten, einer geschürten und suggerierten innenpolitischen Konfliktlinie in „Freund“ und „Feind“ entzweit werden?

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2008.09.01. - Szilárd Podmaniczky - Totaler Filmriss
Von BZ   
Montag, 1. September 2008

ImageIch sitze im Gebäude des Bahnhofs. Genauer gesagt sitze ich auf dem Bett eines Schlafzimmers im Bahnhofsgebäude, das Leintuch und die Pferdehaardecke sind zurückgeschlagen, darauf liegt mein Laptop, und ich schreibe: „Ich sitze im Gebäude des Bahnhofs…“ 

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2008.08.10. - ErnQ Szív - Der Schriftsteller liest
Von BZ   
Sonntag, 10. August 2008

ImageEin besonders interessantes Phänomen unter den Lesern ist der Schriftsteller. Er ist am ehesten mit dem Literaturkritiker vergleichbar, der einst selber Dichter oder – unter dem Motto: „Wenn alle Stricke reißen“ – Schriftsteller werden wollte. Letzten Endes vermochte er aber der Versuchung nicht zu widerstehen, den in Ungarn einträglichen Beruf eines Kritikers auszuüben. Oder aber er schlug die paradiesische Laufbahn eines Literaturhistorikers ein. 

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2008.08.04. - Szilárd Borbély - Die namenlosen Gäste von Bischofsbad
Von Szilárd Borbély   
Montag, 4. August 2008
ImageIn den Bädern belieben es die Menschen, sich inkognito wohlzufühlen. An solchen Orten ist der Körper versucht, sich der Bürden von Name, Herkunft und Geburt zu entledigen. In einem dieser Bäder hatte Franz das Ehepaar Spach kennengelernt, deren Namen er erst im Nachhinein erfuhr...

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2008.07.29. - András Cserna-Szabó - Menschlich, allzu menschlich… (Zweiter Teil)
Von András Cserna-Szabó   
Dienstag, 29. Juli 2008
ImageDas habe ich aber nicht so gesagt“, schrie Bézs von der Terrasse in Richtung Badezimmer. „Du hast meine Worte ziemlich verdreht und überspitzt. Aber wenn du schon um jeden Preis streiten willst, dann möchte ich darauf aufmerksam machen, dass ich dich seit drei Jahren darum bitte, deinen Pfefferminztee nicht in dem Küchenschrank aufzubewahren, wo wir auch das Brot haben.

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2008.07.21. - András Cserna-Szabó - Menschlich, allzu menschlich… (Erster Teil)
Von András Cserna-Szabó   
Montag, 21. Juli 2008
ImageDie Király utca badete im sanften Sonnenlicht des Frühlings. Ein Lüftchen strich sachte über den herumliegenden Unrat. Oben auf dem frischen Himmel wurden zwei dicht nebeneinander treibende Schäferwölkchen vom Wind gejagt. Dahinter segelte träge eine dritte Wolke, als hätte sie die physikalischen Gesetze aufgehoben. 

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2008.07.15. - Tamás Beck - Ordnung
Von Tamás Beck   
Dienstag, 15. Juli 2008
Es ist keine zehn Minuten her, da der Hausbesitzer da gewesen sei, denkt die Frau und schweift mit dem Blick über den Garten. Der Ziehbrunnen und das Alteisen neben dem Zaun glänzen in der Märzsonne wie vor zehn Minuten. Auch die zerzausten Kater wälzen sich noch immer auf dem nassen Boden. Ab und an verdeckt eine dunkle Wolke die Sonne, worauf sich die Welt für kurze Zeit verdunkelt. Es ist alles genau so wie vor zehn Minuten, und dennoch vollkommen anders.

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2008.07.07. - József Debreczeni - Horthy und Orbán
Von József Debreczeni   
Montag, 7. Juli 2008
ImageUnter den ungarischen Linken geht die Angst um, dass die absehbare Machterlangung des Vorsitzenden der konservativen Oppositionspartei Fidesz, Viktor Orbán, mit einer Reinkarnation des politischen Systems unter Reichsverweser Miklós Horthy* (1868-1957) einher gehen könnte. Ein namhafter Journalist formulierte kürzlich folgendermaßen: „Ich wurde während der Horthy-Ära geboren und werde, so scheint es, in einer Horthy-Ära sterben“.

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2008.06.30. - Ervin Csizmadia - Politische Intelligenz
Von Ervin Csizmadia   
Montag, 30. Juni 2008
In Daniel Golemans Buch „Soziale Intelligenz“ ist unter anderem folgende Geschichte zu lesen: „In den ersten Tagen der US-amerikanischen Invasion des Irak suchte eine Gruppe von US-Soldaten eine Moschee auf, um die kirchlichen Würdenträger einer Stadt zu treffen (…) In Erwartung der amerikanischen Soldaten versammelte in der Stadt prompt eine große Menschenmenge.

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2008.06.23. - Miklós Tallián - Den Iren sei Dank
Von Miklós Tallián   
Montag, 23. Juni 2008
In der Vorwoche hat Irland bei einem Referendum den so genannten Vertrag von Lissabon abgelehnt. Laut den klassischen und politisch korrekten Mainstream-Medien haben anderthalb Millionen beschränkte, böse Iren, die offenbar von Nationalisten, Demagogen und anderen Bösewichten irre geführt worden waren, jenem Vertrag eine Absage erteilt, der von allen anderen EU-Bürgern so sehr herbeigesehnt wurde. Dazu entschlüpft mir nur so viel: Blablabla.

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2008.06.09. - Zoltán Lakner - Ein nützlicher Fehler
Von Zoltán Lakner   
Montag, 16. Juni 2008
Der Experte hat keine einfache Aufgabe, wenn er über den Vortrag von Oppositionschef Viktor Orbán schreiben muss, den dieser kürzlich hinter verschlossenen Türen gehalten hat. So gibt es lediglich Informationen, die von Mund zu Mund kursieren und mithin schwer überprüfbar sind.

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2008.06.09. - Ákos Szilágyi - Populismus und direkte Demokratie - Teil 2
Von Ákos Szilágyi   
Montag, 9. Juni 2008

Image Im neunzehnten Jahr der Dritten Ungarischen Republik sehe ich den Populismus – in concreto die Ablöse der „indirekten“ parlamentarischen Demokratie durch eine „direkte“ populistische Nicht-Demokratie – als größte Gefahr für das parlamentarisch-demokratische System, das im Zuge der politischen Wende 1989/90 etabliert wurde.


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2008.05.20. - Ákos Szilágyi - Populismus und direkte Demokratie - Teil 1
Von Ákos Szilágyi   
Sonntag, 1. Juni 2008
ImageDie moderne "Karriere“ des Begriffs "Volk“ hat keineswegs mit dem Populismus ihren Anfang genommen. Der Populismus, der die mediatisierte, Effekt heischende Pseudopolitik (Politainment) der Gegenwart tief durchdringt, rief vielmehr die völlige politische Aushöhlung und das ideologische Ende des Begriffs "Volk“ hervor.

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2008.05.20. - Pál Szuromi - Gaukelei – oder die Invasion des Kitsches
Von Pál Szuromi   
Dienstag, 20. Mai 2008
Picasso verabscheute theoretische Ergüsse. Er verließ sich vielmehr auf seine Instinkte und sein Gespür. Der Mensch soll eben mit der Linken zeichnen, wenn er mit der rechten Hand nur Kitsch hervorbringt, so Picasso. Damit wollte er verdeutlichen, dass die Dämonen der Rührseligkeit und Gaukelei ihr Unwesen in uns treiben.

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2008.05.12. - Tamás László Papp - Fidesz - Zweidrittelmehrheit: Hoffnungen und Schreckensbilder
Von BZ   
Samstag, 10. Mai 2008
ImageWürde man sie aus dem Schlaf rütteln und ihnen die Frage stellen, was geschähe, wenn Viktor Orbán und seine Partei eine parlamentarische Zweidrittelmehrheit erlangten, würde das Gros der eingefleischten linksliberalen Wähler folgendes (Schreckens-)Bild an die Wand malen: "Der in orange Farben gehüllte Faschismus würde die Straßen von Budapest überfluten“.

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2008.05.05. - Éva Várhegyi - Reformpolitik auf dem Abstellgleis
Von Administrator   
Dienstag, 6. Mai 2008
ImageKaum zwei Jahre nach seiner Wahl und rund zwei Jahre vor Ablauf seines Mandats hat sich der Regierungschef entschieden: Um des gesellschaftlichen Friedens Willen setzt er der Reformpolitik ein Ende. "Ruhe, Ordnung und Sicherheit“ müssten nun einkehren, sagte Ferenc Gyurcsány auf der Parteikonferenz der Sozialisten im März.

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2008.04.28. - László Mátyás und Attila Rátfai - Ökonomen sollen Politik machen
Von BZ   
Montag, 28. April 2008

Wenn gerechnet werden muss

„Gute Ideen halten meistens bis zu jenem Zeitpunkt, da gerechnet werden muss. Spätestens dann ist man mit seinem Latein am Ende. Es wird viel Kritik geäußert, dass das System nicht rund genug, nicht konsistent genug sei. Von allen Seiten werden Ideen vorgebracht, was wegrationalisiert werden muss, damit das, was bleibt, konsistent ist.

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2008.04.20 - Kovács, Zoltán - Was kommen muss, wird kommen…
Von Zoltán Kovács   
Sonntag, 20. April 2008
ImageAls Lösung für die politische Situation nach dem Referendum sehen die Regierungsparteien offenbar eine Minderheitsregierung.

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2008.04.01 - Lendvai, Paul - Die ungarische Presse
Von Paul Lendvai   
Dienstag, 1. April 2008
Außen- und Innenansichten

ImageAuf den ersten Blick scheint sich die Situation der ungarischen Printmedien nicht von den allgemeinen westeuropäischen Tendenzen zu unterscheiden: Der Vormarsch der Boulevardblätter, der Auflagenknick der Qualitätszeitungen, der Erfolg der Online-Zeitungen im Internet und der wachsende Einfluss der Inserenten infolge der finanziellen Schwierigkeiten ist hier wie dort zu beobachten.

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2008.03.18 - Vay, Márton - Vom Gebrauch der Urne
Von Márton Vay   
Dienstag, 18. März 2008
ImageEs gibt Fälle, bei denen trotz einer sehr einfachen Fragestellung jeder auf etwas anderes zu antworten meint. Ich möchte alle davor warnen, den großspurigen Analysen über die Volksabstimmung Glauben zu schenken. Denn je nach Analyst wurde über 300 Ft, den Stil der Regierung, das Erstarken des Neoliberalismus oder den Sozialismus abgestimmt, oder natürlich über Gyurcsány, Orbán und darüber, dass wir sie endlich beide loswerden sollten.

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