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Inspiration für die Gründung des Festivals war laut der Kuratorin und Kunsthistorikerin Rita Somosi, die neben der Direktorin und Fotografin Szilvia Mucsy und der Kuratorin und Fotohistorikerin Klára Szarka zum dreiköpfigen Leitungsteam gehört, das eigene, fachliche Bedürfnis, eine Plattform und einen Austausch der internationalen und der ungarischen Fotografieszene zu schaffen.

Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Alexandra Szalay-Bobrovniczky, der Stellvertreterin des Budapester Oberbürgermeisters und wird aus öffentlichen Geldern der Stadt als auch der Nationalen Kulturstiftung finanziert. Es ist Teil des Photo European Network (PHEN), das europaweit an der Stärkung eines öffentlichen Bewusstseins hinsichtlich der Rolle der Fotografie in der Gesellschaft und ihren Beitrag zur ökonomischen und sozialen Entwicklung arbeitet.

Polarisierende Kultfigur David Lynch

„Small Stories“ in der Kunsthalle am Stadtwäldchen präsentiert zum ersten Mal in Mitteleuropa die Fotografien der Kultfigur David Lynch. Dieser ist natürlich in erster Linie durch sein filmisches Werk bekannt, das auf faszinierende Weise fast alle gängigen Hollywoodgenres auf ganz eigene Weise verarbeitet: vom Roadmovie „Wild at Heart“ über Mystery-Thriller „Mulholland Drive – Straße der Finsternis“ oder einen Film Noir wie „Lost Highway“ bis hin zum klassischen Generationsdrama „A Straight Story“. Verbindendes Element aller Filme ist ein weiteres Genre: der typisch „lynchige“ Psycho-Horror, der die Atmosphäre prägt. Den inneren Horror verlagert Lynch in die Außenwelt seiner Filme. Komponiert werden diese Innen-Außenwelten, diese oft albtraum-ähnlichen Szenarien bis ins kleinste Detail.

Studiert hat er bildende Kunst und begann seine Karriere als Maler, bevor er zum Film kam. Außerdem schreibt er an den Drehbüchern mit, tritt als Schauspieler in seinen Filmen auf, produziert selbst, komponiert und arbeitet sogar als Musiker. Nun erleben wir erstmals auch sein fotografisches Schaffen. Genau wie seine Filme sind die Fotografien surrealistische Welten für sich - small stories - die sich vielmehr über das Gefühl und über die Atmosphäre als über eine rational geschulte Narration erschließen lassen. Genau wie die Filme sprengen die Fotografien Genre-Grenzen durch Montage und grafische Elemente.

Welcome in Twin Peaks!

Schon in der schmucken Eingangshalle der neoklassizistischen Kunsthalle sticht der extra für die Ausstellung eingebaute Eingang zur Ausstellung sofort ins Auge und setzt sich deutlich von seiner Umwelt ab. Der Besucher betritt einen großen Kubus, der außen schwarz und innen leuchtend rot gestrichen ist. In diesem Tor zur Lynch-Welt findet man auch gleich das typisch schwarz-weiße Zickzack-Bodenmuster vor, das einen direkt in die Kultserie „Twin Peaks“ Anfang der 90er Jahre versetzt, die Vorläufer vieler moderner Serienformate war, und mit der Vermischung verschiedener Genres wie Seifenoper, Horror, Mystery und Horrorfilm auch charakteristisch für David Lynchs Schaffen ist.

Dieser schwarz-weiß-rote Raum in Twin Peaks mit seinem seltsamen, kleinwüchsigen Bewohner ist auch eines der emblematischsten Bilder seiner Filme, wie der Filmwissenschaftler Attila Varró den Besuchern später in einem Video erzählen wird.

Hinter der Eingangsschleuse liegen dann zwei Räume, die mit Fotoarbeiten des Künstlers bestückt sind.

„Lynchian“ ist das neue „Kafaesk“

Sprachen wir für ein paar Jahrzehnte vom „Kafkaesken“, kann das heute laut dem Kunsttheoretiker Márió Z. Nemes durch das Wörtchen „Lynchian“ ersetzt werden. Lynch verfolgt eine ganz eigene Ästhetik, die ähnlich dem Kafkaesken mit einer sehr spezifischen Form der Verzerrung der Realität aufwartet, und ihre Inspiration aus den historischen Avantgarden, insbesondere aus dem Surrealismus, bezieht. Aber auch Francis Bacon, dessen brutale, entmenschlichte Werke man jüngst in der Nationalgalerie auf sich wirken lassen konnte, steht in Verbindung mit Lynchs Schaffen.

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Mehr Infos über das gesamte Programm und alle weiteren Ausstellungen gibt es auf der Homepage des Festivals: http://www.budapestphotofestival.hu

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