Bosch fertigt in Hatvan technologische Instrumente und Komponenten für die fortschreitende Automatisierung des Autos. Die Fahrzeugelektroniksparte der Unternehmensgruppe beschäftigt in Ungarn mittlerweile 5.100 Mitarbeiter. Ungarn darf zu Recht stolz sein, heute eindeutig zu den Gewinnern jenes globalen Wandels in der Industrie zu gehören, in dessen Ergebnis die Investoren Technologien ins Land bringen, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch in die Welt der Phantasien gehörten. In diesem Sinne fördere Budapest nicht mehr länger in erster Linie die Anzahl der neu entstehenden Arbeitsplätze, sondern das technologische Entwicklungsniveau, erklärte Szijjártó.

„Bosch strebt laufend danach, uns allen die Mobilität der Zukunft über innovative Entwicklungen und das Know-how des Unternehmens näherzubringen. Das jetzige Entwicklungsprojekt am Standort Hatvan trägt dazu bei, dass aus Visionen Wirklichkeit wird“, sagte der Leiter der ungarischen Bosch-Gruppe, Daniel Korioth (l.). In Hatvan sollen künftig für den Einsatz in Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen maßgebliche Produkte einer neuen Generation gefertigt werden, z. B. Steuerungstechnik für neuartige e-Lenksysteme. Elektronische Bauteile aus dem ungarischen Bosch-Werk wurden im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte in mehrere 100 Mio. Fahrzeuge weltweit eingebaut, erinnerte Wolfgang Stein, Geschäftsführer Wirtschaft der Robert Bosch Elektronika Kft. Hatvan (h. M.). „Die neue Investition erlaubt uns nicht nur, unsere Auftraggeber auf einem noch höheren Niveau zu bedienen, sondern auch, dass Hatvan die Zukunft des Automobils mitgestaltet.“

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