„Es ist nicht zu akzeptieren, dass wir uns in Mitteleuropa bislang zurückhielten“, sagte Pompeo auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ungarischen Amtskollegen. Schließlich hätten die Konkurrenten diese Lücke für sich ausgenutzt. Er fügte hinzu, die USA streben vertiefte Beziehungen zu Ungarn an.

„Wir haben damit begonnen, die dritte Säule der ungarisch-amerikanischen Beziehungen neu aufzubauen, die Säule der politischen Beziehungen“, erklärte Szijjártó auf der Pressekonferenz nach seinem Gespräch mit dem hohen Gast. Wegen der veränderten Herausforderungen an die Sicherheit mussten die beiden Länder ihre Kooperationsvereinbarung auf dem Gebiet der Verteidigung anpassen und modernisieren. Die Verhandlungen dazu seien nun abgeschlossen, der Verteidigungsausschuss des Parlaments werde die Vorlage in der kommenden Woche behandeln.

Noch im Vorfeld des Besuchs hatte Szijjártó erklärt, die Reise von Pompeo nach Budapest sei der beste Beleg, dass Ungarn ein zuverlässiger NATO-Verbündeter der USA ist. Die politischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern finden eine kontinuierliche Aufwertung, seit die Republikaner an die Regierung gelangten. „Heute können wir sagen, dass unsere politischen Beziehungen langsam das Niveau der Zusammenarbeit auf den Gebieten Wirtschaft und Verteidigung erreichen“, erklärte der ungarische Außenminister.

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