In dem neuen Werk mit 181 Mitarbeitern wird Kupferfolie für Batterien von jährlich 2,2 Mio. E-Autos hergestellt, die voraussichtlich auch nach China und in die USA exportiert wird. Zudem ist mit dem deutlichen Anstieg der Binnennachfrage zu rechnen, denn Audi begann bereits in Győr mit der Serienproduktion von E-Motoren und BMW bereitet sich in Debrecen auf den Bau von E-Autos vor.

Doosan ist innerhalb kurzer Zeit bereits der dritte Großinvestor in Tatabánya. Es bedürfe möglichst vieler ähnlicher Investitionen, damit die Umstellung der Automobilindustrie auf eine neue Ära erfolgreich ist, betonte Szijjártó. Die Branche hat an der ungarischen Industrieproduktion einen Anteil von 28,8%, ihr Produktionswert belief sich im vergangenen Jahr auf 8.100 Mrd. Forint.

Die Bauarbeiten für das Werk mit einer Jahreskapazität von 50.000 t Kupferfolie starten noch in diesem Jahr und werden voraussichtlich im II. Halbjahr 2019 beendet, erklärte Jongwoo Kim (r.), Europa-Präsident der Doosan Group. Von der Investition erhofft sich das Unternehmen die Erhöhung ihres Marktanteils. Aufgrund der steigenden Beliebtheit von E-Autos könnte die weltweite Nachfrage nach Kupferfolie von derzeit 75.000 t bis 2025 auf 955.000 t ansteigen. Die 1896 gegründete Doosan Group wies 2017 Umsatzerlöse von 17 Mrd. USD aus und beschäftigt in 37 Ländern 38.000 Mitarbeiter.

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