Etwa 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler der Grundschule, Sekundarstufe und des Beruflichen Zweigs, sowie Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Abteilungen und zahlreiche geladene Gäste - waren gekommen, um in der festlich weiß-blau dekorierten Sporthalle bei echter Festzeltstimmung in ungezwungener Atmosphäre das Oktober(schul)fest zu feiern und so das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schulfamilie zu stärken.

Feiern in traditionell-volkstümlicher Umgebung

Sowohl der Schulleiter, Nikolaus Eberl, als auch Péter Lőre, der Vorsitzende des Kuratoriums der Audi Hungaria Schule Öffentliche Träger- und Betreiberstiftung, gaben ihrer Freude Ausdruck, dass so viele Gäste der Einladung gefolgt waren, um diesen Abend gemeinsam zu verbringen. Dies sei eine hervorragende Gelegenheit zum lockeren Gedankenaustausch, zum Kennenlernen und natürlich auch zum Feiern in traditionell-volkstümlicher Umgebung. Ihr ganz besonderer Dank galt Dr. Elisabeth Knab, Vorstand Personal der Audi Hungaria Zrt., die als Ideengeberin maßgeblich zur Realisierung dieses Festes beigetragen hatte.

Schulleiter Eberl betonte in seiner Begrüßungsansprache die Bedeutung des Gemeinschaftssinns, denn „Nur gemeinsam sind wir stark!“, so laute ja auch das Motto des Schuljahres 2018/19. Dieser Wahlspruch gelte selbstverständlich nicht nur in Bezug auf Arbeit und Leistung der Schulgemeinschaft, sondern auch im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen, die man bei so einer Gelegenheit in besonders angenehmer Weise pflegen könne. In diesem Zusammenhang spannte Eberl den historischen Bogen zu den gemeinsamen ungarisch-bayerischen Wurzeln: Mit der Heirat von König Stephan von Ungarn und der bayerischen Prinzessin Gisela vor über Tausend Jahren wurde der Grundstein für die enge bayerisch-ungarische Verbindung gelegt, die auch heute noch, unter anderem im wirtschaftlichen Bereich, über die Audi Hungaria Zrt. besteht.

Highlight des Abends: Tanzgruppe Lochberg aus Zsámbék

Nach dem protokollarischen Teil konnte die Feier beginnen: Die Mondschein Kapelle aus Pilisvörösvár spielte auf und sorgte mit schwungvollen Klängen für ausgelassene Stimmung, die auch in einem Festzelt nicht hätte besser sein können. Ein echtes Highlight des Abends war der Auftritt der Tanzgruppe Lochberg aus Zsámbék (Schambek). Die jungen Tänzer trugen in wunderschönen Trachten ungarndeutsche Tänze vor und überraschten die Anwesenden mit einem „Tanzhaus“, das heißt, Groß und Klein und alle, die Lust hatten, konnten zusammen mit den Profis das Tanzbein schwingen.

Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, als Stärkung wurden verschiedene traditionelle bayerische Gerichte gereicht, und es gab sogar Festbier vom Fass – selbstverständlich nur für die Erwachsenen.

Während sich die einen im „Festzelt“ amüsierten, hatten die Kinder in der kleinen Sporthalle viel Spaß mit einem echten Clown und an etlichen Spielstationen. Für die etwas größeren Kinder war ein Raum als Disco eingerichtet, wo sie sich zu modernerer Musik austoben konnten. Am späteren Abend dann wechselte die Kapelle das Genre und spielte ungarische sowie internationale Tanzmusik, so dass auch diejenigen auf ihre Kosten kamen, die mit Walzer und Polka nicht so gut Freund waren.

Insgesamt war das erste Oktober(schul)fest eine sehr gelungene Veranstaltung, die hoffentlich den Auftakt einer langen Tradition bildet.

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