Bei der Jubiläumsveranstaltung würdigten Péter Szijjártó, Minister für Außenwirtschaft und Auswärtiges Ungarns, Zsolt Borkai, Oberbürgermeister der Stadt Győr, Bram Schot, kommissarischer Vorstandsvorsitzender der AUDI AG und Achim Heinfling, Vorsitzender des Vorstands der AUDI HUNGARIA Zrt., die gemeinsamen Erfolge und die Vorreiterrolle von Audi in der ungarischen Automobilindustrie. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellte das Unternehmen den neuen Audi Q3 zum ersten Mal dem ungarischen Publikum vor.

„Audi Hungaria ist eine wesentliche Säule unseres Konzerns und zugleich größter Investor und Arbeitgeber in der ungarischen Automobilindustrie“, unterstrich Bram Schot, Interims-CEO der AUDI AG. „Unser Leitmotiv ist Elektrifizierung: Wir werden bis 2025 in jeder Audi-Modellreihe eine elektrifizierte Variante für unsere Kunden anbieten. Auch Audi Hungaria fertigt künftig Autos mit elektrischem Antrieb.“

Seit 1998 laufen bei Audi Hungaria auch Fahrzeuge vom Band

Audi Hungaria wurde 1993 gegründet und startete mit der Produktion von Vierzylinder-Fünfventilmotoren. In den Folgejahren erweiterte das Unternehmen sein Leistungsspektrum kontinuierlich: Zur Motoren- kam ab 1998 die Automobilproduktion in Győr dazu. Den Anfang machte das Audi TT Coupé. Heute produziert die ungarische Audi-Tochter auf einer Fläche von mehr als fünf Millionen Quadratmetern bis zu 9.000 Motoren und 700 Autos pro Tag. Zudem betreibt sie einen der größten Werkzeugbau-Standorte in Mitteleuropa. In der Technischen Entwicklung arbeiten rund 400 Experten an Entwicklungsprojekten.

#

„Was wir in den vergangenen 25 Jahren gemeinsam erreicht haben, gibt uns die Power für eine erfolgreiche Zukunft“, sagte Achim Heinfling, Vorsitzender des Vorstands der AUDI HUNGARIA Zrt. „Audi Hungaria hat seine Kompetenz, Leistungsfähigkeit und Flexibilität immer unter Beweis gestellt. Mit unseren Hightechprodukten und dank der engagierten Arbeit unserer hochqualifizierten Mitarbeiter werden wir unsere Erfolgsstory fortsetzen.“

Seit 1993 hat Audi Hungaria mehr als 34 Millionen Motoren und rund 1,21 Millionen Fahrzeuge produziert. Insgesamt arbeiten rund 12.900 Mitarbeiter am Standort Győr. Über die Dienstleister und Lieferanten sichert Audi Hungaria Arbeit für insgesamt mehr als 30.000 Menschen in Ungarn. Damit ist das Unternehmen der größte Arbeitgeber in der ungarischen Autobranche. In den vergangenen 25 Jahren hat das Unternehmen mehr als 8,9 Mrd. Euro investiert. Die Zahl der ungarischen Serienlieferanten steigt von Jahr zu Jahr: Aktuell arbeitet Audi Hungaria mit mehr als 90 ungarischen Zulieferern zusammen.

#

Fit für die Zukunft

Das Unternehmen macht sich fit für die Zukunft und setzt dabei konsequent auf Elektrifizierung und Digitalisierung: Im Juli startete in Győr die Produktion von Elektromotoren. Damit baut Audi Hungaria sein Motorenangebot aus: Zu den kontinuierlich weiterentwickelten Verbrennungsaggregaten und den CNG-Motoren kommen nun E-Motoren dazu. Gleichzeitig wird Audi Hungaria in seinem Jubiläumsjahr innerhalb des Audi-Konzerns zum Leitwerk für Elektroantriebe. Ein neues Montagekonzept, die modulare Montage, sorgt in der Elektromotoren-Produktion für noch mehr Flexibilität und Effizienz.

Vor wenigen Wochen lief bei Audi Hungaria zudem die Serienproduktion des ersten in Győr gefertigten SUV an: Die neue Generation des Audi Q3 ist das fünfte Modell für den ungarischen Standort. Zusammen mit Audi A3 Limousine und Cabriolet, Audi TT Coupé und Roadster fertigt Audi Hungaria den Q3 auf derselben Montagelinie und in voller Fertigungstiefe. Bereits im kommenden Jahr beginnt der Standort Győr mit der Fertigung eines weiteren SUV-Modells.

#

Konversation

WEITERE AKTUELLE BEITRÄGE
Interview mit EMMI-Minister Prof. Dr. Miklós Kásler

„Für jede gesunde Nation ist die eigene Identität wichtig“

Geschrieben von Jan Mainka

Kurz nach den Wahlen im letzten April ging die Leitung des Ministeriums für menschliche Ressourcen…

Budapest Airport Zrt.

„Ein Flughafen ohne Baustellen ist ein toter Flughafen“

Geschrieben von Stefanie Ens

Wie wir letzten Mittwoch bereits in BZ heute berichteten, steht dem Budapester Franz-Liszt-Flughafen…

Im Gespräch mit György Szabó, dem Leiter des Kulturzentrums Trafó

Raum für Innovation schaffen

Geschrieben von Sarah Günther

Seit 1998 hat sich das Trafó - House of the Contemporary Arts - im 9. Budapester Stadtbezirk als…