Die Automobilindustrie hat an der Leistung des verarbeitenden Gewerbes einen Anteil von 29,3%, sie beschäftigt momentan 167.000 Mitarbeiter. Industrie 4.0 wird von der Automobilindustrie angeführt, die führenden global Unternehmen der Branche investieren in Ungarn. Erst kürzlich startete Audi in Győr die Fertigung von E-Motoren, Mercedes begann mit dem Bau eines zweiten Werkes in Kecskemét, Peugeot baut in Szentgotthárd Motoren für seine neuen Modelle, BMW wird in Debrecen ein neues Werk errichten und bei Zalaegerszeg entsteht die Teststrecke für autonom fahrende Autos, informierte Szijjártó.

Die Gewinner dieser Investitionen sind die heimischen KMU. Dies zeige auch das neue Produktionswerk der QP Zrt. Mit der Investition könnte diese nun zum Tier-1-Lieferanten für Zylinderköpfe von Audi avancieren. Zudem wurde QP bereits zum strategischen Zulieferer der mexikanischen Nemak Győr Kft. Das Familienunternehmen wurde vor 25 Jahren gegründet und wird mit der jetzigen Entwicklung seine Jahresproduktion auf ca. 500.000 Zylinderköpfe verdoppeln. Mit der Investition entstanden ca. 120 neue Jobs, sagte Ferenc Bogisich (2.v.l.), Eigentümer und Vorstand der QP Zrt. Die volle Produktionskapazität wird voraussichtlich Ende des kommenden Jahres erreicht. QP schuf in der Stadt nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern investierte in Innovation und Technologieentwicklung, erklärte Bürgermeister Zsolt Borkai (l.).

Die QP Zrt. erzielte im vergangenen Jahr Umsatzerlöse von 2,45 Mrd. Forint sowie einen Gewinn von 97 Mio. Forint.

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