Der Minister würdigte ZF als eines der Unternehmen, welche die globale Industrierevolution der Moderne prägen. Die reihenweisen Investitionen solcher Unternehmen zeigten, dass sie dem Land vertrauen und den Fleiß und Eifer der ungarischen Menschen zu schätzen wissen. ZF hat für 31,5 Mrd. Forint (rund 100 Mio. Euro) auf 40.000 m2 in Eger eine komplett neue Werkseinheit errichtet. Bis Ende 2019 entstehen hier mehr als 770 neue Arbeitsplätze, der Staat fördert das Projekt mit Zuwendungen in Höhe von 6,7 Mrd. Forint. Das Unternehmen wird jährlich 150.000 Achtgang-Automatikschaltgetriebe produzieren, welche Kapazität mittelfristig auf 500.000 Stück im Jahr steigen könnte.

Michael Hankel (r.), Vorstandsmitglied der ZF Friedrichshafen AG, würdigte das in anderthalb Jahren realisierte Investitionsprojekt mit den Worten: Man habe sich für Eger entschieden, weil die hiesigen Mitarbeiter enorme Erfahrungen im Bau von Schaltgetrieben angehäuft haben und die Infrastruktur in der Stadt und ihrem Umland vorteilhaft ist. Die von ZF in Eger seit über zwei Jahrzehnten gefertigten Getriebe waren bislang für Nutzfahrzeuge bestimmt, die neueste Achtgang-Technik gelangt wiederum in Pkw.

Die ZF Hungária Kft. beschäftigt bereits heute 1.265 Mitarbeiter, die ungarischen Zulieferer erreichen einen Anteil von 45%. Die ungarische Automobilindustrie konnte ihr Produktionsvolumen im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von über 8.000 Mrd. Forint steigern – mit 167.000 Mitarbeitern erwirtschaftete sie mehr als 29% des Industrieausstoßes, wobei 91% ihrer Produkte in den Export gingen.

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