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2003 zog es Bálint nach Ungarn, wo er 2004 gemeinsam mit seiner Partnerin Tünde András sein eigenes Kürtőskalács-Unternehmen gründete, das seit 2006 unter dem Markennamen Vitéz Kürtős operiert. Bálint erinnert sich noch gut an die Anfänge, als die beiden mit ihrem ersten mobilen Stand von Event zu Event und von Festival zu Festival tingelten. „Wir haben uns damals auch in diesen Lebensstil verliebt. Dieses immer unterwegs zu sein, immer etwas zu erleben.“ Fast 15 Jahre später hat sich Vitéz Kürtős zu einem der renommiertesten und größten Kürtőskalács-Anbieter in Ungarn entwickelt.

Heute ist das Unternehmen mit einer ganzen Flotte an Foodtrucks auf über 100 Veranstaltungen im Jahr vertreten und betreibt insgesamt drei feste Kürtőskalács-Lokale, Vitéz Kürtős Csillagvár, Vitéz Kürtős Állatkert und das Édes Mackó. Letzteres eröffnete vor gut vier Monaten auf dem Areal des zum Budapester Zoo gehörigen Holnemvolt-Park.

Eine Kürtőskalács-Konditorei

In unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Gehege, in dem stattliche Rappen und ein lustig wiehernder Esel den Tag genießen, kann man sich hier auf einer überdachten Terrasse an süßen Kürtőskalács-Spezialitäten laben. Doch anders als an den bisherigen Ständen und Lokalen von Vitéz Kürtős, gibt es im Édes Mackó nicht nur traditionelle Baumstriezel in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, sondern auch allerlei süße Dessertadaptionen, deren Rezept um eine Zutat ergänzt wurde: Ob nun Mákos Guba, Griespudding, ein Eisbecher oder Gerbeaud-Torte, Bálint und András haben einen Weg gefunden, all diesen Dessertklassikern Kürtőskalács hinzuzufügen.

Das Ergebnis überflügelt dabei auch schon mal das Originalrezept. Besonders trifft das auf die Édes-Mackó-Variante der ungarischen Madártej zu. Hier schwimmen in der englischen Creme neben Eischnee auch Kürtőskalács-Stücke. Doch auch mit kühlem Eis oder Pudding harmoniert der meist noch warme Kürtőskalács einfach wunderbar.

Neben Adaptionen bekannter Desserts haben Bálint und András auch völlig neuartige Kreationen geschaffen: So werden etwa mit süßer Creme gefüllte Kürtőskalácshälften angeboten ebenso wie eine Art Kürtőskalács-Sandwich, dessen beide Ringschichten von einer Nussnougatcreme zusammengehalten werden. Darüber hinaus werden im Édes Mackó auch frische Joghurts und hausgemachte Schokoladen gereicht.

Und natürlich gibt es den Baumstriezel auch in seiner ursprünglichen Form – mit karamellisiertem Zucker, aber auch mit Zimt, Walnuss, Vanille, Kokos, Kakao oder Mandel. „Wir wollen möglichst authentisch sein, versuchen aber auch, Innovationen auf dem Gebiet voranzutreiben“, erklärt Gáspár Bálint. Er experimentiert unter anderem mit gefriergetrockneten Fruchtstücken. „Derzeit bieten wir Kürtőskalács mit gefriergetrockneten Himbeer-, Erdbeer- und Heidelbeerstücken an. Es gibt dem Ganzen eine fruchtig-saure Note“, so Bálint.

Doch bei aller Experimentierfreudigkeit ziehen die beiden Kürtőskalács-Unternehmer doch eine klare Grenze, wenn es um deftige Varianten geht: „Ich weiß, dass es die Nachfrage gibt, aber wenn wir anfangen, einen salzigen Teig zu backen und statt Zucker und Zimt Käse darüber streuen, dann ist das kein Kürtőskalács mehr.“

Diese Anforderung setzen die beiden auch in ihrer Funktion als offizielle Veranstalter des jährlichen Budapester Kürtőskalács-Festivals durch. Wie der Name verrät, dreht sich hier alles um die aufgedrehte Hefeteigspezialität. Dabei kommen verschiedene Anbieter aus ganz Ungarn und sogar aus dem Ausland zusammen. Es werden Methoden und Rezepte verglichen und natürlich verkostet, was das Zeug hält. Das nächste Mal findet das Festival vom 12. bis zum 14. Oktober statt.

Fazit

Ein Besuch im Édes Mackó, dessen Name so viel wie „süßes Bärchen“ bedeutet, lohnt sich nicht nur für hungrige Zoobesucher. Die süßen Kreationen auf Kürtőskalács-Basis sind an sich schon einen Ausflug ins Stadtwäldchen wert. Neben der Terrasse und dem Verkaufstresen auf dem Gelände des Parks unterhält die Kürtőskalács-Konditorei auch eine Straßenterrasse. Hier, in unmittelbarer Nähe zum Eingang des Holnemvolt-Parks, können Touristen auf Entdeckungstour, Spaziergänger, aber auch zielstrebig hierher eilende Naschkatzen in den Genuss der Süßspeisen kommen. Immer am Mittwoch gibt es im Édes Mackó zudem glutenfreien Kürtőskalács – eine wahre Rarität, die es auch Menschen mit dieser speziellen Lebensmittelunverträglichkeit ermöglicht, sich an dem Hungarikum gütlich zu tun.

Édes Mackó

Budapest, XIV. Bezirk, Állatkerti körút 14-16

Öffnungszeiten: täglich 9.30 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag bis 19 Uhr

Reservierungen unter +36-70-415-8357

Weitere Informationen finden Sie auf http://www.vitezkurtos.hu/

Informationen zum Kürtőskalács-Festival auf http://kurtoskalacsfesztival.hu/

Preise

Kürtőskalács (250 Gramm): 1.100 und 1.400 Forint

Süße Desserts mit Kürtőskalács: 600 und 1.200 Forint

Joghurts und hausgemachte Schokoladen: 150 bis 450 Forint

Heiße und kalte Erfrischungen: 300 bis 700 Forint

Konversation

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