Wie Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó auf einer Pressekonferenz am Montag hervorhob, handelt es sich um eine weitere Investition des ungarischen Traditionsbetriebes, der früher bereits ein Projekt im Wert von 24 Mrd. Forint realisierte. Der Fidesz-Politiker wiederholte dabei die These, dass der Erfolg der Volkswirtschaft von den Familienbetrieben abhänge. Die Investition in Kisvárda sei zugleich das erste Projekt, das in der Kategorie technologieintensiver Investitionen gefördert werde, die von der Nationalen Investitionsagentur (HIPA) erst kürzlich ausgeschrieben wurde. Nachdem die Arbeitsmarktreserven allmählich erschöpft sind, könnten einzig Produktivitätssteigerungen neue Entwicklungsschübe bringen.

Die Nahrungsmittelindustrie gehöre zu den innovativsten Wirtschaftsbranchen, äußerte der Minister. Mit knapp 140.000 Mitarbeitern erzielte sie im I. Halbjahr einen Produktionswert von mehr als 1.500 Mrd. Forint (4,6 Mrd. Euro), was wieder 8% mehr als im Vorjahr sind.

Die Master Good Kft. konnte im vergangenen Jahr 69 Mrd. Forint umsetzen, davon knapp drei Viertel auf 40 Auslandsmärkten. Geschäftsführer László Bárány sieht das in Kisvárda beheimatete Unternehmen im Zuge der neuen Investition in der TOP6 der größten europäischen Geflügelverarbeitungsbetriebe. Das Unternehmen wird seine Umsatzerlöse mittelfristig um 50% steigern, und neben den eigenen Arbeitnehmern, deren Löhne zweistellig wachsen werden, auch den rund 450 Zulieferern eine gesicherte Existenz bieten.

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