Ähnlich wie schon in den vorangegangenen Monaten waren Kraftstoff und Tabakwaren die größten Preistreiber mit einem Anstieg um 17,8% bzw. 7,5%. Lebensmittelpreise kletterten im Vergleich zum Juli 2017 um 3,6%. Der schwache Forint-Kurs hat sich schnell in den Kraftstoffpreisen niedergeschlagen, jedoch vorerst nicht auf andere Produktgruppen ausgewirkt. Die saisonal bereinigte Jahreskerninflation liegt bereits den vierten Monat in Folge auch im Juli bei 2,4%.

Die Ungarische Nationalbank (MNB) hatte in ihrem Inflationsbericht vom Juni für Juli eine Jahresteuerung von 3,4% prognostiziert. Damit hat sie bei den Marktteilnehmern ihre Glaubwürdigkeit bestätigt, denn sie steht weiterhin auf dem Standpunkt, dass ihr eigenes Inflationsszenario standhält und jene falsch liegen, die in Anbetracht der seit Wochen schwachen heimischen Währung das Risiko der schnell steigenden Preise heraufbeschwören, weshalb sie die MNB auffordern, ihre lockere Währungspolitik zu beenden. Von diesem Aspekt her werden die August-Inflationsdaten interessant sein, denn die MNB prognostiziert ab August wieder eine gedrosselte Inflation für den Rest des Jahres. Außer den Erdölpreisen gebe es keine weiteren Preistreiber, meinen ihre Experten.

Konversation

ÄHNLICHE BEITRÄGE
Die konservative Seite / Kommentar zu den Ereignissen in Chemnitz

Lügenpresse

Geschrieben von Mariann Őry

Die deutschen Medien hätten in den letzten drei Jahren wirklich etwas dazulernen können.

Szemrevaló Fesztivál / Sehenswert-Festival 2018

Vergangenheit und Gegenwart auf die Leinwand gebannt

Geschrieben von Katrin Holtz

Kaum geht in Miskolc das internationale Filmfestival Jameson CineFest zu Ende, schon steht das…

Die Letzte Seite: Memes zum Sargentini-Bericht

Die Steilvorlage

Geschrieben von EKG

Seien wir ehrlich, das Ergebnis der Abstimmung am Mittwoch vergangener Woche war trotz allem…