Am Montag unterzeichneten der Minister für Innovationen und Technologien, László Palkovics (l.), und der Vorstandsvorsitzende der Siemens Zrt., Dale A. Martin (r.), eine Partnerschaftsvereinbarung zur Reformierung der dualen Ausbildung und Auflage des vorbereitenden Programms. Wie der Minister hervorhob, umfasst das auf der Vereinbarung beruhende Pilotprogramm die Entwicklung des Systems der Berufsorientierung, der Aufnahmeverfahren und Ausbildungsinhalte, der Lehrverträge und des Prüfungssystems in der Fachausbildung. Es gehe aber ebenso um die Weiterbildung von Fachlehrern und Ausbildern für die Abbildung der modernsten industrienahen Prozesse. Die neue Regulierung soll zuerst im Maschinenbau wirksam werden.

Martin versprach die Vermittlung des aktuellsten marktkonformen Fachwissens. Siemens sei stolz, zu den Vorreitern der dualen Ausbildung in technischen Berufen in Ungarn zu gehören. Das Unternehmen wird für das auf 2 Mrd. Forint veranschlagte Projekt Fördergelder beim Nationalen Beschäftigungsfonds (NFA) beantragen. Die Regierung hatte noch im Juni die Partnerschaft mit Siemens ihrer Unterstützung versichert, um die Berufsausbildung zu popularisieren, qualitativ abzusichern, die duale Ausbildung inhaltlich weiterzuentwickeln und in der Praxis zu erproben.

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