Er habe bei den Verhandlungen mit dem neuen Chef der Formel 1, Chase Carey, den Eindruck gehabt, dessen Vorstellungen zur Zukunft des Wettbewerbs seien vorteilhaft für Budapest und Ungarn. Demnach sei keine Uniformierung der Rennstrecken gewünscht. Zudem soll ein Großer Preis nicht mehr nur ein Wochenende, sondern eine ganze Woche dauern, welche Konzeption Budapest schon 2019 umsetzen wolle.

Vom Management der Hungaroring Sport Zrt. um den Vorstandsvorsitzenden Zsolt Gyulay (l.) habe er Pläne für eine nachhaltige Unterhaltung der Rennstrecke gefordert, fügte Szijjártó hinzu. Den politischen Rückenwind habe der Hungaroring. Die Umbauarbeiten sollten idealerweise zwischen den 2019 und 2020 anstehenden ungarischen Läufen stattfinden. Dabei dürfte nicht vergessen werden, den Ring als Hungarikum zu erhalten, mit jenen Besonderheiten, die seit 1986 zur Popularität des Großen Preises von Ungarn führten. Den wirtschaftlichen Effekt der Formel 1 für Ungarn bezifferte der Minister auf rund 100 Mio. Euro.

Gyulai sagte, die Schwierigkeit des Unterfangens zur Modernisierung des Hungarorings auf einer Gesamtfläche von 130 ha bestehe darin, dass man gleichzeitig „zerstören und aufbauen“ müsse, wofür nur 10 Monate zur Verfügung stünden. Heute ziehe niemand mehr in Zweifel, dass die Formel 1 ein Gewinn für Ungarn ist – an diesem Wochenende zog der Rennzirkus wieder mehr als 210.000 Besucher in seinen Bann.

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