Wie Kammerpräsident László Parragh (l.) am Montag sagte, habe die MKIK seit Jahren darauf gedrängt, dass im F+E+I-System die Bedürfnisse der einheimischen Wirtschaft Berücksichtigung finden müssten. Deshalb unterstütze die Kammer das Anliegen, die Ressourcen in einer Hand (beim neuen Ministerium für Innovationen und Technologien) zu bündeln. Damit würden gute Chancen dafür bestehen, dass ein bedeutender Teil der im Haushaltsplan 2019 für diese Zwecke eingestellten 70 Mrd. Forint Innovationen zugutekommt, die in der Wirtschaft verwertet werden können. Auf diese Weise lasse sich am besten die Wettbewerbsfähigkeit Ungarns erhöhen.

Ungarn landete bei der Erhebung des European Innovation Scoreboard 2017 auf dem 21. Platz unter den EU-Mitgliedstaaten und hat sich nach Darstellung der Kammer seit 2010 in dieser Hinsicht nicht verbessert, obgleich doch die Wirtschaft zur gleichen Zeit enorme Fortschritte machte. Die MKIK erinnerte in ihrer Pressemitteilung daran, dass 78% der unternehmerischen F+E-Aufwendungen bei Großunternehmen realisiert werden (was zugleich 60% sämtlicher ungarischer F+E-Gelder entspricht). Die heimischen Unternehmen wünschen von Seiten der hiesigen Forschungsstätten mehr Unterstützung bei der Entwicklung ihrer innovativen Fertigkeiten und in der Produktentwicklung.

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