In der ersten Runde habe der NVT die Vorschläge der Kammer beraten, erläuterte der Minister die Anwesenheit des MKIK-Präsidenten. Parragh hatte noch Ende Mai den großen Plan der Kammer vorgestellt, welcher auf der Befragung von 1.600 Unternehmen beruht und von einer durchdachten, disziplinierten Wirtschaftspolitik über den effizienten Staat und sinkende Steuerlasten bis zu digitalen Technologien und Industrie 4.0 eine Reihe von Vorbedingungen für ein nachhaltiges Wachstum aufzählt. Varga sagte dazu, man hätte am liebsten schon konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt, doch war dies erst die erste Sitzung des NVT im neuen Zyklus, die nächste werde sich mit den Vorschlägen des Innovationsministeriums befassen. Auf einer dritten Sitzung werde schließlich die Notenbank ihre Ideen präsentieren. Varga kündigte konkret an, nach dem 10. Juli würden aus diesen drei Materialien Empfehlungen zur Wettbewerbsfähigkeit an die Regierung erstellt.

Weiterhin befasste sich der NVT, dem auch DUIHK-Präsident Dale A. Martin und als neues Mitglied der Minister für Innovationen und Technologien, László Palkovics angehört, mit dem Thema Fremdsprachen. Hierzu wird eine Vorlage des HR-Ministeriums behandelt. Drittens versprach der Minister für August den Testumbau von Arbeitsämtern in zwei Komitaten, der nach deutschem Vorbild geschehe und eine qualitative Besserung in der Beschäftigung herbeiführen solle. Gegen Jahresmitte 2019 werde die Regierung eine Bilanz ziehen, ob sich die Arbeitsmarktdaten in den beiden betroffenen Komitaten Hajdú-Bihar und Szabolcs-Szatmár-Bereg markant verbessert hätten.

Konversation

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