Die LMP und die MSZP nahmen an der Abstimmung nicht teil. Fünf Abgeordnete stimmten mit Nein. Die DK hatte bereits im Vorfeld angekündigt, der Abstimmung fernzubleiben. Mit der Grundgesetzänderung wird weiterhin das Versammlungsrecht eingeschränkt, dessen Ausübung nicht mit der Beeinträchtigung des Lebens und der Wohnung von Privatpersonen einhergehen dürfe. Künftig werden Verwaltungsgerichte geschaffen. Das Verbot der Obdachlosigkeit war nicht nur von den Abgeordneten der Opposition, sondern auch hinter verschlossenen Türen von Parlamentspräsident László Kövér kritisiert worden. Als neue Straftat wird durch das Stop Soros-Gesetz die Unterstützung der illegalen Einwanderung geahndet.

Modifiziert wurde weiterhin das Asylgesetz, wonach ein Asylantrag abgewiesen wird, wenn der Antragsteller über ein Land einreisen will, wo er keiner schwerwiegenden Gefahr oder Verfolgung ausgesetzt ist.

Die Jobbik begründete ihre Unterstützung damit, dass sie mit dem grundlegenden Ziel und gesellschaftlichen Anspruch übereinstimmt, wonach die Sicherheit und der Schutz Ungarns vorrangig sind. Die Jobbik tritt ebenso für den Schutz des Privateigentums und des Christentums ein und weist die Pflichtquote zur Verteilung von Flüchtlingen zurück.

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