Der Staatssekretär des Kabinettbüros des Ministerpräsidenten, Csaba Dömötör, riet der Jobbik-Fraktion, nicht alles zu glauben, was in den Zeitungen stehe. Die Jobbik hatte die Fragestunde am Montag genutzt, um Aufklärung zu erhalten, ob die Kommunalwahlen gleichzeitig mit den Europawahlen (im Mai 2019) abgehalten würden, und ob Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern ab 2019 ohne Bürgermeister und Gemeindevertretung bleiben.

In den Reihen der Opposition traten gleich zu Beginn der neuen Legislaturperiode zwei Änderungen ein: Die Bürgermeister des Budapester Stadtbezirks Zugló, Gergely Karácsony, und der Stadt Gödöllő, György Gémesi, gaben ihre Parlamentsmandate zurück, weil diese mit dem kommunalen Amt unvereinbar sind. An die Stelle von Karácsony, der im linken Wahlbündnis mit den Sozialisten und den Liberalen als Spitzenkandidat gegen Viktor Orbán angetreten war, rückt der Párbeszéd-Parteidirektor Olivio Kocsis-Cake. Für Gémesi rückt Krisztina Hohn in die Fraktion der grün-alternativen LMP nach. (Das Foto zeigt die beiden Jungpolitiker beim Leisten ihres Eides.)

Konversation

WEITERE AKTUELLE BEITRÄGE
PICK Deli und Gourmet im V. Bezirk

Die Gourmetkantine der Wurstfabrik

Geschrieben von Katrin Holtz

Die Salamis und Wurstspezialitäten aus dem Hause Pick lassen nicht nur in Ungarn, sondern in ganz…

Shell Beach

„In Budapest killen sie die Clubs“

Geschrieben von Andrea Ungvari

Post-Hardcore ist grundsätzlich ein Außenseiter, das will es auch sein. Die Musikrichtung, die einst…

Die Oppositionsseite / Kommentar zur Causa CEU

Uns stehen große Veränderungen bevor

Geschrieben von Zoltán Lakner

Schon vor vier Jahren war klar, dass sich die Regierung eher früher als später einmal der CEU…