Im Mittelpunkt des Gedankenaustauschs standen Gespräche mit Vertretern der CDU und CSU, so u. a. mit Volker Kauder (Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Annegret Kramp-Karrenbauer (Generalsekretärin der CDU), Thomas Bareiß (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) sowie Prof. Dr. Norbert Lammert (Bundestagspräsident a. D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung). Die deutschen und ungarischen Politiker stimmten darin überein, dass die Gespräche im Sinne eines strukturierten Dialogs zwischen der CDU und dem Fidesz intensiviert werden sollten. Gerade mit Blick auf die anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 müssen die EVP-Parteien ihre Zusammenarbeit ausweiten. „Besonders in Zeiten, wo man sich nicht immer einig ist, ist es unter eng verbundenen Partnern umso wichtiger, den Dialog und den Austausch zu suchen“, sagte Thomas Bareiß. Er nutzte die Gelegenheit, um deutlich zu machen, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen und Rechtssicherheit für gute Investitionsbedingungen sind. „Ein wichtiger politischer Austausch mit den ungarischen Kollegen!“ – bewertete er das Treffen.

Zwischen dem Fidesz und der CDU beginnen regelmäßige Abstimmungen, informierte Kanzleramtsminister Gergely Gulyás nach den Gesprächen in Berlin. Man kam überein, das gegenseitige Vertrauen zwischen Fidesz und CDU sei gegeben, zur Vertiefung der Zusammenarbeit seien jedoch ständige Kontakte vonnöten. Zudem wollen sich Fidesz und CDU auf höchster Ebene über die Zukunft Europas absprechen. Diese Abstimmungen starten noch in diesem Jahr. „Wir freuen uns, dass heute in der Migrationsfrage die Meinungsunterschiede beider Parteien deutlich geringer als früher sind. Einigkeit herrscht nun über die Frage des Schutzes der EU-Außengrenzen“, erklärte Gulyás.

Konversation

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