Bis 2020 wird im „Full Flex“-Werk Produktion anlaufen, hier rollen Pkw mit Front- und Heckantrieb mit Spitzentechnologien, E-Autos eingeschlossen, im flexiblen Produktionsbetrieb nach Grundsätzen von Industrie 4.0 vom Band. Das Werk entsteht auf dem im Februar vorgestellten Prinzip „Factory 56”, d. h. es wird im vollen Umfang digitalisiert sein und dennoch steht der Mensch im Mittelpunkt, informierte Markus Schäfer (3.v.l.) , Bereichsvorstand Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars.

„Das bereits bestehende Mercedes-Werk in Kecskemét schreibt seit seinem Start 2012 eine Erfolgsstory. Heute schreiben wir die Geschichte weiter, denn das zweite Werk wird nicht nur zum Aufschwung der ungarischen Fahrzeugindustrie beitragen, sondern schafft nachhaltig attraktive Arbeitsplätze”, betonte Christian Wolff (l.), Geschäftsführer der Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft. Die Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft. hat im Geschäftsjahr 2017 deutlich mehr als 190.000 Pkw gebaut und ihre Umsatzerlöse auf über 3,5 Mrd. Euro gesteigert

Außen- und Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (2.v.l.) sagte bei der digitalen Grundsteinlegung am Dienstag, dass in Kecskemét eine Investition auf höchstem technologischen Niveau und mit hoher Wertschöpfung realisiert wird. Die Automobilindustrie hat heute eine Schlüsselrolle inne, dass Ungarn erfolgreich in der neuen Weltwirtschaftsära sein kann.. Die Investiton ist ein eindeutiges Signal des Vertrauens, dass Daimler in die ungarische Wirtschaft hat.

Szijjártó betonte die Bedeutung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner Ungarns, hierzulande beschäftigen bereits ca. 6.000 deutsche Unternehmen ungefähr 300.000 Mitarbeiter. Deutschland ist zudem mit über 20 Mrd. Euro der größte Investor in Ungarn. Dem aktuellen Konjunkturbericht der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK) zufolge würden 84% der hier angesiedelten deutschen Unternehmen wieder in Ungarn investieren. Zwischen 2014-2018 wurden 63 deutsche Großinvestitionen in Ungarn realisiert, diese schufen 17.000 neue Jobs. (Weitere Person auf dem Foto: Szemereyné Pataki Klaudia, Bürgermeisterin von Kecskemét).

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