Das Unternehmen verfügt über das Förderrecht eines rumänischen Erdgasfeldes im Schwarzen Meer und ermöglicht, dass Ungarn ab 2022 auch aus Rumänien Erdgas kaufen kann, sollte Rumänien bis dahin seine Verpflichtung erfüllt haben und einen Interkonnektor mit einer Jahreskapazität von 4,4 Mrd. Kubikmeter errichten. Diese Kapazität hat Ungarn bis 2037 vertraglich gebunden. Der ungarische Jahresgasverbrauch beträgt fast 10 Mrd. Kubikmeter, davon müssen 85% aus dem Ausland bezogen werden. Das Erdgas aus Rumänien würde also ca. die Hälfte des ungarischen Bedarfs decken.

Szijjártó merkte an, dass die Regierung bereits mit 77 Firmen eine strategische Vereinbarung abgeschlossen habe. Diese Unternehmen beschäftigen hierzulande 175.000 Mitarbeiter. Er bezeichnete die Kooperation mit den amerikanischen Unternehmen und Investoren als Erfolgsstory. Die USA sind der zweitgrößte Investor in Ungarn.

Noordhuis betonte wiederum als Leiter des Budapester Dienstleistungszentrums mit ca. 1.600 Mitarbeitern, dass er in den kommenden Jahren mit der Erweiterung der Tätigkeit von ExxonMobil in Ungarn rechnet. Sein Unternehmen werde sich weiterhin an den Ausbildungsprogrammen beteiligen und die Zusammenarbeit mit den ungarischen Universitäten fortführen. ExxonMobil beschäftigt weltweit mehr als 70.000 Mitarbeiter und wies im vergangenen Jahr global Umsatzerlöse von 245 Mrd. USD aus.

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