Dass sich die in Budapest ansässige Vertriebstochter des deutschen Chemieriesen so intensiv in Debrecen engagiert, hat vor allem etwas mit den sehr guten Beziehungen von BASF Hungaria sowohl zum Agora Science Center als auch zur Debrecener Universität zu tun.

„Nachhaltige Lösungen für die Menschheit“

Eröffnet wurde das TechGirls Event am Vormittag von keinem geringerem als László Papp, dem Bürgermeister von Debrecen. Nach einigen weiteren Ansprachen, u.a. vom Vizedirektor der Uni Debrecen und vom Leiter des Agora Science Center, ergriff schließlich der Hauptorganisator dieser Station der TechGirls-Veranstaltungsreihe, Dr. Thomas Narbeshuber das Wort. Er unterstrich, dass seine Firma weltweit an nachhaltigen Lösungen für die Probleme der Menschheit arbeite. Dafür würde man auch die zweite, nämlich die weibliche Hälfte der Gesellschaft brauchen, lenkte er zum Thema der TechGirls-Reihe über.

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Wie auch bei den beiden vorangegangen Events in Békéscsaba und in Budapest sowie einen Tag später in Pécs ging es auch in Debrecen darum, Schülerinnen rechtzeitig vor der Wahl ihres Berufs beziehungsweise ihrer Ausbildung die Naturwissenschaften und die Technik etwas schmackhafter zu machen. Etwa 350 junge Damen waren der Einladung der beteiligten Firmen und Bildungseinrichtungen gefolgt.

Weitere DWC-Sektion gegründet

Am Abend kam es dann im Waldstadion von Debrecen zur ersten Sitzung der Debrecener Sektion des Deutschen Wirtschaftsclubs Ungarn. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Thomas Narbeshuber, der die neue Sektion leiten wird. In seiner Ansprache ging er unter anderem auf die Wichtigkeit deutscher Investoren für die ungarische Wirtschaft ein. So würden diese rund 30 Prozent zum ungarischen GDP beitragen und für etwa 600.000 Arbeitsplätze verantwortlich sein. Es sei daher das elementare Interesse beider Länder, die vorteilhaften bilateralen Wirtschaftsbeziehungen noch weiter zu entwickeln. Ein permanenter Dialog der Entscheidungsträger würde dabei die Möglichkeit dafür bieten, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft noch attraktiver zu gestalten.

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Der DWC-Vorsitzende Dr. Arne Gobert, der anschließend das Wort ergriff, betonte, dass der Club dabei helfe, dass sich deutsche und ungarische Top-Manager und Entscheidungsträger einander näher kommen. Als Reaktion auf den immer stärker ausgeprägten deutsch-ungarischen Charakter des Clubs werde er auf der Hauptversammlung im Januar 2019 den Mitgliedern den Vorschlag unterbreiten, den Namen des Clubs in Deutsch-Ungarischer Wirtschaftsclub zu verändern.

Auch bei dieser Veranstaltung war Bürgermeister László Papp wieder mit dabei. Er nutzte die Gelegenheit, um den versammelten deutschen Geschäftsleuten den neuen Főnix-Plan zur weiteren Entwicklung seiner Stadt vorzustellen. Dabei unterstrich er, dass sich gegenwärtig in Debrecen eine regelrechte wirtschaftliche und industrielle Revolution vollziehen würde. Deren Ergebnisse werden immer stärker auch international wahrgenommen. So konnte sich Debrecen kürzlich bei einer Umfrage der Financial Times in der entsprechenden Kategorie als die europäische Stadt mit der besten Kapitalanziehungsstrategie positionieren.

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Der DWC erweitert sich nach Osten: DWC-Präsident Dr. Arne Gobert, Bürgermeister László Papp und Dr. Thomas Narbeshuber, Gesch.ftsführer der BASF Hungaria Kft. und zugleich Leiter der DWC-Sektion Debrecen.
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