Das Haus wurde im Rahmen der I. Etappe des „F+E-Parks der Ungarischen Nobelpreisträger“ mit einem Investitionsvolumen von 56 Mio. Euro errichtet. Im Gebäude mit einer Fläche von 24.000 m2 sind von nun an 1.700 Mitarbeiter beschäftigt. Das neue Zentrum wird eine wichtige Rolle beim Ausbau des 5G-Netzes spielen. Der globale Datenübermittlungsbedarf verdoppelt sich aller 18 Monate und kann nur über das mobile 5G-Netz bewältigt werden.

Ericsson unterzeichnete mit der TU Budapest ebenfalls am Dienstag eine Absichtserklärung über die Erweiterung der bisherigen Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Innovation, informierte Börje Ekholm (3.v.l), Vorstandsvorsitzender der Ericsson Group.

Ministerpräsident Viktor Orbán (2.v.l.) verwies darauf, dass die Regierung von 2014 bis 2021 fast 130 Mrd. Forint für die Entwicklung der Telekommunikation aufwenden und damit mehr als 8.000 Firmen unterstützen wird. Bislang hat die Regierung mit 11 Unternehmen der Branche strategische Vereinbarungen abgeschlossen. Orbán bezeichnete es als zuversichtliches Signal, dass inzwischen fast ein Viertel der ungarischen Wirtschaftsleistung von der digitalen Wirtschaft herrührt. Die Regierung will eine Zukunft, in der Ungarn zu den Gewinnern der explosionsartigen digitalen Entwicklung gehört. Aus diesem Grund wurde nun das Ministerium für Innovationen und Technologien geschaffen. Orbán verwies darauf, dass Ericsson nach der Wende erst gar kein Produktionswerk in Ungarn errichtete, sondern sofort ein Softwareentwicklungszentrum gründete.

Weitere Personen auf dem Foto sind: Noah Steinberg, Vorstandsvorsitzender der WING Zrt. (2.v.r.), und Gábor Éry, Generaldirektor von Ericsson Magyarország (r.)

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